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zeugung hervorgeht. Habe mich darum bei dieser Konferenzabsichtlich mehr passiv, als actio, verhalten : ich will durch-aus Nichts bestimmen, wie es damit soll gehalten werden.Ich wünsche nur Ihre Meinung zu wissen." „Haben Ew.Majestät diese Verabredung schon genehmigt? soll darnach diewirkliche Ausführung erfolgen?" „Nun freilich!" „Dannwürde," antwortete ich, „es von mir unpassend sein, sie zukritisircn; ich ehre den Königlichen Willen und suspcndircmein Urthcil." „Ich will es aber hören; sprechen Sie esfreimüthig und offen aus." „Nun dann muß ich ohne Rück-halt sagen, daß mir diese Anordnung nicht gefällt; sie scheintmir vielmehr zweckwidrig und lähmend. Von Herzen ehreich's, daß Ew. Majestät die Rechte und Freiheit der prote-stantischen Kirche achten, und ihr nicht befehlen wollen, undich kann nur bitten und wünschen, daß dieser Grundsatzüberall festgehalten werde, da nur allein dem Schöpfer undRegierer der christlichen Kirche das Supremat über sie ge-bührt; er allein, unser Herr und Erlöser, ist und bleibt derSupremus. Auch haben sich Ew. Majestät in der zartenAngelegenheit der Union von allen Befehlen fern gehalten,nur gewünscht, nur Ihre individuelle Ueberzeugung ausge-sprochen, und Alles der Freiheit überlassen. Es ist löblichund heilsam, daß darin consequcnt verfahren wird, und esleidet keinen Zweifel, daß der Königliche Erlaß vom 27stenSeptember d. I. darum, wie man hört, einen so guten,gewinnenden Eindruck gemacht hat, weil darin Nichts befoh-len ist. Aber eine Anordnung, wie es mit dem Feste derdritten Säcular-Feier gehalten werden soll, ist ein reinesExternum, eine äußere Form, der Körper der Feier, undnicht ihre Seele. Diese geht ihren inneren subjectiven Gang,worüber alle weltliche Macht Nichts zu bestimmen hat, womit