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weiß, daß in Glaubenssachen sich Nichts befehlen läßt; Erkennt und ehret die verschiedenen subjcctivcn individuellenStufen religiöser Ansicht; Er will Nichts überspringen undübereilen; mit Zartheit behandelt Er eine zarte Sache undrespcctirt auch im Geringsten die Selbstständigkeit, da Erweiß, wie stark die Macht der Gewohnheit und die Kraftder ersten jugendlichen Eindrücke ist. „Er achtet die Rechteund Freiheit der protestantischen Kirche." Er will dieseRechte und diese Freiheit unverletzt aufrecht erhalten wissen,Er kennt Seine Grenzen und wie weit Er gehen darf. Erist „weit davon entfernt, in dieser Angelegenheit Etwas ver-fügen und bestimmen zu wollen." Er liebte überhaupt die Ex-treme nicht; von ihnen und ihren beiden Seiten fühlte Ersich abgestoßen, und Ihm und Seinem gesunden und prakti-schen Tactc war am Wohlsten in sicherer Mitte; fest in die-ser ruhigen Mitte stehend, sah Er mit klaren Augen hin zurRechten und her zur Linken, und übersah so in allem We-sentlichen das Ganze. Nie übertrieb Er, und aus Furcht,irgend einen Stand zu lädircn, handelte Er, wo Er nochnicht ganz eins mit sich war, provisorisch. Es kann zuge-geben werden, daß darin eine Gutmüthigkcit liegt, welche derEnergie und Durchfahrenheit, wie man sie bei großen Män-nern, namentlich bei Regenten, liebt, Abbruch thut. Aber siebewahrt auch, indem sie alle raschen Schritte vermeidet, vorUngerechtigkeiten, und eine Ungerechtigkeit hat mit Wissen derKönig nie begangen; wo Er sie dennoch unwissentlich be-ging, hatte Er, dicß erkennend, Nichts angelegentlicher zuthun, als das zugefügte Unrecht durch ein vollgerütteltcs,überfließendes Maß von Wohlthaten, dem Lädirten erzeigt,wieder gut zu machen. So war Sein Charakter, undaus dieser Scheu erklärt sich die Achtung, die Er vor der