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denken und ihre heilsame Absicht ehrend, schließe Ich Michgern an sie an, und wünsche, ein Gott wohlgefälligesWerk, welches in dem damaligen unglücklichen Sektengeistcunüberwindliche Schwierigkeiten fand, unter dem Einflüsseeines besseren Geistes, welcher das Außcrwesentliche beseiti-get und die Hauptsache im Christenthum, worin beideConfcssionen Eins sind, festhält, zur Ehre Gottes und zumHeil der christlichen Kirche, in Meinem Staate zu Standegebracht und bei der bevorstehenden Säcularfeier der Re-formation damit den Anfang gemacht zu sehen."
„Eine solche wahrhaft religiöse Bereinigung der beiden,nur durch äußere Unterschiede getrennten, protestantischenKirchen ist den großen Zwecken des Christenthums gemäß;sie entspricht den ersten Absichten der Reformatoren; sieliegt im Geiste des Protestantismus; sie befördert denkirchlichen Sinn; sie ist heilsam der häuslichen Frömmig-keit; sie wird die Quelle vieler nützlichen, oft nur durchden Unterschied der Konfession bisher gehemmten Verbesse-rungen in Kirchen und Schulen."
„Dieser heilsamen, schon so lange, und auch jetzt wiederso laut gewünschten, und so oft vergeblich versuchten Ver-einigung, in welcher die reformirte Kirche nicht zur luthe--rischcn und diese nicht zu jener übergehet, sondern beideeine ncubelebte, evangelisch-christliche Kirche, im Geiste ihresheiligen Stifters werden, stehet kein in der Natur derSache liegendes Hinderniß mehr entgegen, sobald beideTheile nur ernstlich und redlich in wahrhast christlichemSinne sie wollen, und von diesem erzeugt, würde sie wür-dig den Dank aussprechen, welchen wir der göttlichen Vor-sehung für den unschätzbaren Segen der Reformationschuldig sind, und das Andenken ihrer großen Stifter in