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schüttet war, so daß Christus allein und ganz in seiner gött-lichen und menschlichen Würde dastand; er allein das Hauptund alle Christen seine Glieder, welche in dieser gläubigenVerbindung alle ihre Stärke und ihr Wachsthum erhalten.Die heilige Schrist, die er bei sich in Saft und Blut ver-wandelt hatte, galt ihm Alles. Nach ihr urtheilte, maß,entschied und that er Alles. Sie allein hatte bei ihm diehöchste Autorität, und jede menschliche, mochte sie auch dieeines Kaisers, Königs und Churfürsten sein, galt ihm ingöttlichen Dingen Nichts. Das Wort Gottes war ihmallein entscheidende Norm des Glaubens und Lebens, undnach diesem entscheidenden, durchgreifenden Princip verfuhrer reformatorisch wie seine Gehülfen. Es war der von derrömischen Hierarchie sich loswickelnden jungen Kirche, welcheaber der alten ursprünglichen ähnlich zu sein für die höchsteWürde hielt, Bedürfniß, um ihr Gebiet zu behaupten, eineigenes charakteristisches Bekenntniß zu haben. Die Bücher,in welchen dasselbe abgefaßt war, wurden symbolische genannt;gleicherweise thaten auch die Reformirten. Diese Werke wa-ren also menschliche, und keine göttlichen. Die Reformatorenalle urtheilten von dem, was sie der gereinigten Kirche, umsie zusammenzuhalten, gaben, durchaus bescheiden und woll-ten ihr damit nicht die Vorschrift geben, die sie allein gött-lich und entscheidend in der heiligen Schrist fanden. DieBekenntnißschristen, welche sie erklären, deren Grundsätze siezusammenstellen, ihre Regeln ordnen, dem Ganzen die Formder verbrüderten Gemeinschaft geben, nahm, als Ausdruckeigener Ueberzcugung, die protestantische Kirche an, und ihreDiener wurden darauf verpflichtet, und man hielt mit Rechtdiese Verpflichtung als eine Thatsachc dogmatisch und histo-risch fest. Kein gebildeter Geistlicher unserer Kirche wird die
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