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3,2 (1846)
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mit dem Freicstcn untcr dcr Sonne, der religiösen Ueberzeu-gung eines Jeden, es zu thun Hot, ist nur eine wahre, wenn

und sich evangelische Gemeinden in deutscher Zunge bildeten;überall, in allen Ständen, wo fromme Herzen für die Sacheund das Reich Jesu schlagen, hat sie die Herzen angeregt, erwärmtund geöffnet. Zur Berathung ihrer Angelegenheit hat sie ehren-wcrthe Männer als ihre Repräsentanten und Sprecher aus alle»Gegenden Deutschlands nach Güttingen und Stuttgart geschickt,die in Eintracht und Liebe das gute Werk dcr Liebe förderten unddie aus den verschiedenen Provinzen zusammengeflossenen gro.ßcn Summen zweckmäßig verthciltcn ; und so wird sie alle Jahrethun, bis allen geholfen ist. In dcr bald und leicht zu Standegebrachten Gustav-Adolphs-Stiftung ist das Dasein, derZusammenhang, die Kraft und Würde dcr protestan-tisch-evangelischen Kirche fühlbar geworden. Ihr echter, be-fruchtender Geist waltet, wie in dcr Natur, mannigfaltig, inverschiedenen Formen und Gestalten; aber in dieser Mannig-faltigkeit lebt eine große Einheit. Diese Einheit hat verschie-dene Farben und ist unendlich erhaben über jede menschlichePartei, die engherzig nicht aus dem Kreise ihres Systems kamund Alles in herkömmlicher Form über das Bett des Prokrustesspannen möchte. Die Theilnehmer und Geber glauben Alle,indem sie für den Flor und das Fortbestehen der evangelischenKirche, kosmopolitisch auch außer dcr Grenze ihres Vaterlandes,sich thätig verwenden, an Jcsum, den Erlöser der Welt; aberJeder nach seiner Individualität, dcr Eine nicht gerade so, wiedcr Andere; in Jedem sind die Einsichten, Urtheilc, Lebcns-gänge und Erfahrungen anders, also auch verschieden die Schat-tirungen des Glaubens. Diese Verschiedenheit ist und wird umso größer und reicher, je lebenskräftiger, origineller und selbst-denkcndcr der Gläubige ist; gerade diese Divergenz ist es, diein ihrer Vielseitigkeit vor dürftiger Einseitigkeit und Stagna-tion bewahrt. Die wahre Kirche ist eine lebendige, in derUebereinstimmung dcr Gesinnung starke Kirche; diese Einheit istihr wahres Element; aber Einheit ist nicht Eincrleihcit. DenText zu diesem Commentar giebt die Gustav-Adolph's-Stif-tung in ihrem Dasein und in ihrer Verbreitung. Dcßhalb ha-