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Französische Zustände, ll.
Musikalische Berichte aus Paris.
(1840—1847.)
Spontini und Mcycrbecr.
Paris, den IS. Juni i8t0.
Der Ritter Spontini bombardiert in diesem Augenblick die armenPariser mit lithographierten Briefen, nm zu jedem Preis das Publikuman seine verschollene Person zu erinnern. Es liegt in diesem Augen-blick ein Zirkular vor mir, das er an alle Zeitungsredactoren schickt,und das keiner drucken will aus Pietät für den gesunden Menschen-verstand und Spontinis alten Namen. Das Lächerliche grenzt hierans Sublime. Diese peinliche Schwäche, die sich im barockesten Stilausspricht oder vielmehr ausärgert, ist ebenso merkwürdig für denArzt wie für den Sprachforscher. Ersterer gewahrt hier das traurigePhänomen einer Eitelkeit, die im Gemüt immer wütender auflodert,je mehr die edlereu Geisteskräfte darin erloschen; der andere aber, derSprachforscher, sieht, welch ein ergötzlicher Jargon entsteht, wenn einstarrer Italiener, der in Frankreich notdürftig etwas Französisch ge-lernt hat, dieses sogenannte Italiener-Französisch während eines sünf-undzwanzigjährigen Aufenthalts in Berlin ausbildete, so daß dasalte Kauderwelsch mit sarmatischcn Barbarismcn gar wunderlich ge-spickt ward. Dieses Zirkular beginnt mit den Worte»! L'sst trssxrobablomsnt uns bsnevols supposition on nn soulrait awiealjsts ä loisir ckans Is oainp ckss nouvsllistss cks Paris, gas pan-nones gus js visns cks lirs ckans 1a „dasstts ck'Mat" cks ösrlinst, ckans Iss „Dsbats" cku 16. oourant, gus Packministration ckspaoacksmis roz-als cks musigus a arrstö cks rsmsttrs sn soöus 1aVsstals! os ckont auvuns ckssirs ni souois ns m'ont un ssukinstant ovouxs axrss rnon cksrnisr ckspart cks Paris! Als objemand in der „Staatszeitnng" oder in „Dcbats" aus freiem An-trieb von Herrn Spontini spräche, und als ob er nicht selbst dieganze Welt mit Briefen tribulierte, um an seine Oper zu erinnern.Das Zirkular ist vom Februar datiert, ward aber neuerdings wiederhergeschickt, weil Signor Spontini hört, daß man hier sein berühmtesWerk wieder aufführen wolle, welches nichts als eine Falle sei —eine Falle, die er benutzen will, um hierher berufen zu werden. Nach-dem e.r nämlich gegen seine Feinde pathetisch deklamiert hat, setzt erhinzu: Lt voila jnstsnrsnt 1s nouvsau pieAg gus js erois avoircksvins, st es gui ins kait un impsrisux cksvoir cks m'oxpossr,ms trouvant adssnt, ä 1a rsmiss sn seens cks mes opsras sur1s tbsatrs cks paoacksmis ro/als cks musigus, ü inoins gus js ns