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1 (1814)
Entstehung
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uns Cosmopoliten, gewiß gehörte aber das nicht zumWcltbnrgcrsinn.

Ein zwcytcr, der sich leider für Deutschland esthöchst nachthcilig erwies, war die Gcringachtung cin-hcim'ischer Erfindungen; das Ausland zog nur zu oftde» Nutzen von ihnen, vervollkommnete sie, und lohntezuweilen, statt des Vaterlandes, die Erfinder. Ucbcr-Haupt gilt's in Deutschland mehr als bei) irgend einerNation: der Prophet gilt nicht in seinem Vaterland?,Eben daraus entspringt auch das schnelle Vergessen un-serer classischcn Schriftsteller und ihrer Schriften. An-dere Nationen sind stolz auf die ihrigen, ihre Schrif-ten sind nach einem Jahrhunderte noch die täglicheLectüre der Gebildeten. Wir haschen nach den neue-sten Geburten des Tages, und viele, die sogar An-spruch auf Bildung machen, kennen unsere meistenClassikcr kaum dem Nahmen nach. Daher werdensehr ausgezeichnete Gelehrte oft nicht einmahl geschähtnoch weniger belohnt; in Griechenland zankten sich »niHomers Vaterland die einzelnen Städte!

W.r achteten bisher zu wenig auf Reinheit undSchönheit der Rede im gewöhnlichen gesellschaftlichenLehen, wozu fteplich die Seltenheit der öffentlichenRede beytrug. Jndcß, die Sache ist rücksichtlich a»fdie Eultur einer Nation nicht unwichtig; Sprache undCnltur stehen in naher Verwandtschaft, und großeKraft liegt in der Rede. Möge daher das Rcdnertn-