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1 (1814)
Entstehung
Seite
257
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Besitzungen den Werth derselben bcynahe verdop-pelt."

Außerdein gewahren mäßige Höfe noch einen an-dern großen Vertheil, nämlich in Rücksicht ans dieBeförderung größerer Bevölkerung; jene zehn Höfehaben und ernähren ,cine weit größere Zahl von Be-wohnern, als jener große Hof mit allen den dazu er/forde-liehen Arbeitern, die Tagelöhner-Familien, welcheArbeit darauf haben, mit eingerechnet, und was eineHauptsache, Me geben keine Bettler, sondern sichgut nährende Menschen, was sich von dem Personaldes letztem, insbesondere von den Tagelöhnern, nichtso gewiß annehmen läßt. Aus diesen Heyden wichti-gen Gründen handelt also der Staat weise, solcheHeilungen zu begünstigen. Allein von der andernSeite kommt eine Rücksicht, welche die Thcilungen i»' zu kleine Theile abräth. Der Staat nähmlich braucht,besonders in Kriegszeiten, Anspännet-; dazu fehlt esaber bcy zu kleinen Höfen an hinlänglichen Pferdenund gehörigem Geschirr. Auch können zu kleine Kot-ier vom Ackerbau allein nicht leben, sie müssen nochei» anderes Gewerbe dabcy treiben, und da heißt esdann immer: niemand kann gut zweyen Her-ten dienen. Auch kann ein zu kleiner Höfncr nichtwohl erheblichere Verbesserungen und Anlagen vorneh-wen. Ii, dm brabantschcn Niederlanden blüht derAckerbau in den Gegenden am meisten, wo die HöfeR