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1 (1814)
Entstehung
Seite
126
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des Geringer» > für diesen schmerzhaft fühlbar , mitsich führenden Mißverhältnisse hebt die vcrhältnißmä-ßige Steuer kcincsweges. Denn diese beruht zu sehrauf Zufälligkeiten. Der Bewohner eines kleinen, schlech-ten Hauses z. B. macht oft weit beträchtlichere Gr-als der Bewohner eines großen; oft ist das

Haids bloß ein Erbtheil des Bewohners , oder sonstein zufälliger Umstand. So ist auch der hohe Mieth-werth in große» Städten mehr eine Last, indem demBewohner einer großen Stadt seine Bedürfnisse umso höher zu stehen kommen, und er überhaupt nachden Umständen so viel mehr verzehren muß, ohne daßer gerade deswegen mehr verdient und, den Umständennach, selbst verdienen kann, als der nähmliche Gewerb-trcibcndc eines kleinen Orts. Ucbrigens sind auch inAnsehung der.fixen Steuer die einzelnen Gewerbe nichtrichtig gegen einander gestellt, und in dieser Hinsichtgidt es der sogenannten Classcn zu wenig.

Aber wie der Wahrheit näher kommen? Sichdie Bilanee eines jeden vorlegen lassen, das geht na-türlich nicht, denn der Staat darf sich nicht in diePrivatgchcimnisse der Unterthanen, am wenigsten biszu dem Grade eindringen; und überdies noch, werstände für die Richtigkeit der Bilanzen? Auch darfman es hierin nicht auf die digene Angabe, selbst eidlichenicht, ankommen lassen. Mancher, der auf schwachenFüßen steht, würde sich absichtlich weit höher stellen!