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1 (1814)
Entstehung
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daß der einzelne Mensch ohne Moralität nie wahrhaftachtungswerth erscheint und nie wahrhaft personlichglücklich werden kann, stehe er gleich in den glänzend-sten äußern Verhältnissen; je strenger moralisch er ist,desto ehrwürdiger erscheint er in den Augen aller ver-ständigen , guten, cdcln Menschen. So auch ein.Staat, eine Regierung. Fragen wir uns, wenn wirdie Geschichte lasen, waren uns nicht diejenigen Re-genten, welche ein edler Geist des Guten und Großenbeseelte, denen Gerechtigkeit in ihren persönlichen, inden inncrn und äußern Staatsvcrhältnissen heilig war,die ehrwürdigsten, schlug nicht für sie vornehmlich un-ser Herz von Thcilnahme und Anhänglichkeit? Undwaren nicht wirklich auch die Staaten, an deren Spi-tze sie standen, in den Zeitpunkten nach ihren inncrnund äußern Verhältnissen, in der Regel am glücklich-' sten im Innern, am geachtetsten von ihren Nachbarn?Sehen wir dagegen den größten Eroberer, er kann alsHeld unsere Bewunderung, unsere Achtung für seineGeisteskraft gewinnen, aber nicht unsere Liebe, nichtunsere innige Hochachtung, welche der Mensch nichtdem bloß großen Manne, sondern nur dem zugleichgroßen Menschen zollen kann. Also die Geschichtebietet uns Veyspicle an, daß die Politik die Moralitatnicht nothwendig ausschließt, daß sie vielmehr, mit ihrverschwisrcrt, in ihrem schönsten Glänze erscheint; daßdagegen Politik im Mißklang mit der Moral nie ei»