Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
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Manier, keine vielleicht trauriger, mitunter verächtli,«her, als die deutsche. Ohne Nationalband; hundert,köpfig; mißtrauisch, eifersüchtig und gehässig der De,wohner jedes kleinen Ländchcns gegen den deutschenNachbar; ohne gemeinschaftlichen Haltungspunkt; ohnewirkliches Scyn einer Nation, und dennoch voll Na,tionaldünkels, besonders unserer deutschen Gelehrren,weit: konnte es anders seyn? Die Deutschen schienenreif zur Sclavcrcy, zum Verschlungcnwcrdcn, zumAufhören als Nation; in dumpfer Stimmung, inohnmächtiger Schlaffheit reichten sie ihren Nacken demJoche, und, o der Schande! schändlicher kann mannicht kriechen, nicht spcichcllcckcn, als die Deutschenes thatcn. Besonders zeichneten sich darin mancheBeamten aus; voll Schreckens zu verhungern, vomgemeinsten Eigennutz getrieben, glaubend, durch Vcr,rälherey an ihren Landeleutcn, durch Anzeige gchci,meo Plusmacherkniffe und von Aussaugemittcln sichein Treppchen höher zu stellen, wurden die Deutsch,franzoscn ein Scandal des deutschen Nahmens, undlehrten die Franzosen uns verachten; hätte ein edlererSinn die angestellten Deutschen beseelt, hätten sie red,lich und deutsch für Recht, Wahrheit und Ordnunggesprochen. Vieles in Deutschland würde besser gewc,sen, wir würden nicht so verächtlich herabgesunken,nicht so unter die Füße getreten sepn; die Bessern zo,gen sich entweder ganz aus dem öffeittiichcn Leben zu,