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fddoffcner ,traft gießt fid) mir nUäufet)r' fititb in altem, iua§ er tßntunb fdjrieb. 33cuigftcns in allem, maS er fdnieß, offenbart fid) feineSetbftünbigfcit. Seine erfte SOianicr geigt ißn atS gar nid)t§; feineStreite Spanier geigt il)u al§ einen getreuen Sdjitbt uaf.if.icn ber Sdjlegel;feine britte SKanier geigt itjit at§ einen Sfndjatjmcr Goethe?. Seinei- Xljeaterfritifcn, bie er unter bem Xitel „ISramaturgifdje Sötätter"
gcfamntelt, finb nod) ba§ Cviginatfte, ma§ er geliefert Ijat. Slber eSfinb Xtjcaterfritifcn.
Hut ben .'öamtet ganj als Sdjmädjting gu fdjilbcnt, IäfjtShafcffjcareil)it and) im Gejfiräd)c mit ben Sontöbianten at§ einen guten S£I)cater=fritifer crfd)cinen.
StJiit ben ernften SHSciftlinen f)atte fiel) {jerr Xiccf nie fmtbertid)befaßt. Gr ftubierte ntoberne ©firadicn unb bie älteren Urfunbeitnuferer batcrlttnbifdjcn ifkiefie. Seit flajfifdjen Stubien fall er immerfremb geblieben fein, a(§ ein edjter Dfomantifer. 92ie befdjäftigte erfid) mit ff3t)ilofof)I)ic; biefe fdjeint iß nt fogar mibermärtig gctuefeit 31tfein. Stuf ben gelbem ber SSiffenfdjaft bradj {jerr Xiecf nur 331itiitcitunb bititne Gerten, um mit erftcren bie 9iafctt feiner grettnbe, unbmit (eftteren bie Slikfett feiner Gegner 311 regaliercn. ®?it bem gc=lehrten gctbbait tjat er fkt) nie abgegeben. Seine ©djriften finbSölumeufträuße unb Stocfbünbct; nirgcnbS eine Garbe mit S’ornährcit.
Stußer Goethe ift e§ GcrliaitteS, welchen ,{jcrr Xiecf am ntcifteunadjgcatjmt. ®ie Ijuutoriftifdjc grouie, id) fbunte and) fageit: beriroitifdjc .{ntmor biefer bcibcit ntobernen ®id)tcr berbreitet and) ihren®uft in ben Stobcttcn au8 .{lernt XiecfS britter Spanier, groitieunb Junior finb ba fo Ucrfdjntolscit, baß fie ein unb basfetbe 31tfein fdjeinen. Sion biefer huiuoriftifd)cn gronie ift biet bei uit§ bieSiebe, bie Goctbefdjc fiunftfdjntc greift fie al§ eine befonbere .öerrlid).feit i()rc§ ‘BtcifterS, unb fie ffiictt jefit eine große iKotle in ber bcutfdjcnfiitteratur. Slber fie ift nur ein ^eicßcit uttferer fjolitifdjen Unfreiheit,unb toie Gcrbante§ gur 3eit ber gnquifitioit 31t einer tjumoriftifdjeugronic feine ßufludjt nehmen mußte, um feine Gebauten angiibcntcn,olgte ben gantitiarett be§ heiligen Cffig eine faßbare Sßüiße 31t geben,fo ßftegte attd) Goethe int Xonc einer hninoriftifdjcn gronie baSjcnigc31t fageit, ma§ er, ber StaatSminifter 1111b .{löfting, nidjt uitumuntitbcnntt§3uff.ired)cn loagte. Goetßc hat nie bie 'Jt?a[)rf)cit tocrfdjuuegen,fonbern, too er fie iticßi naeft geigen bnrfte, hat er fie in .{juniorunb grottie gcfleibet. ®ic Sdjriftftcttcr, bie unter Geitfitr unbGcifte§3ionng alter ?(rt fd)ntad)tcit, uitb bori) nimmermehr ihre .{ict^eit?«mcinttug berleugitcn fönneit, finb gaty bcfonbcrS auf bie ironifdjeunb hu'noriftifcije gönn attgemiefen. GS ift ber einige SluSmeg,welcher ber Gßrlichfeit nod) übrig geblieben, unb in ber hninortftifdj=ironifdjenSBcrftctlung offenbart fid) biefeGhrtirijfcit nod) ant riißrenbften.®iefe8 mahnt mid) luieber an ben umuberlidjen Siringen tunt ®äuemarf.