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II. Heft (1785) [Mit sechs Prospekten]
Entstehung
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Der Mühlstein ist blau, ganz löcherigt, nicht sehr hart, und hat hier unddort schwarze Flecken. Der beste ist, der weich ist, überall eine gleiche Sub-stanz, eine gleiche Harte, und so wenig Flecken, als möglich hat.

Die Mühlsteine werden nach allerhand Caliber verfertigt. Es sind vor-züglich eilf Sorten bekannt.

Preiß unver, Prciß lah,

Mühlstein Höhe Dicke letzte Rthlr. mc Rthlr.

Sicbenzchncc zFuß i^Zott 17 Zoll 513648 1623

Sechszehner 4Fuß y^Zoll izIZoll 20 26

Fnnfzchnec 4Fuß Z Zoll i^Zoll 910n 6-7-K

Wierzehncr 4Fuß ^Zoll rZ^Zoll 4 z __

Dreyzehncc zFuß 8zZoll i2zZoll 2 3

Wolf (geringste Sorte) z'.Zoll ii^Zoll 2

O.uersteine auf Handmühlen.

Zwölfer Z Fuß i Zoll 5?Zoll i

Eilfer 2 Fuß 11 Zoll 4z?oll- 52 Stüber

Zehnter 2 Fuß 7 Zoll 4 Zoll Zy Stüber

Neunter 2 Fuß z^Foll z^Zvll 2y1Stüber

Achter 2F.weniger^Zoll zZoll 23^Stüber

Von den Senfmühlen halt der Last 24 Stück, welcher 9ro Rthlr.

kostet.

Die O.uersteine dürfen nur diejenigen verfertigen, welche in dem Gra-ben ein Unglück gehabt, und in dieser Absicht von dem Domkapitel zu Trierein Patent hiezu erhalten haben. Die Graben sind ein Eigenthum des Dom-kapitels, welches den 15 ten Pfennig zieht.

Die Handmühlcn bestehen erst aus einem ausgehöhlten Steine, worinam Boden ein Loch ist, damit das Gemahlene auslaufen kann. Indiesen past ein andrer Stein. In diesem zweyten Stein ist in der Mitteein Loch worin ein eiserner beweglicher Stiel ist, der in einer Mutterschrau-be des hohlen Steines laust; durch Hülfe dieses Stiels und der daranangebrachten Handhabe wird der obere Stein bestandig umgedreht; und sokann man auf eine leichte Art Senf, Kossee und andre Dinge mahlen.

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