^ 25
Der Mühlstein ist blau, ganz löcherigt, nicht sehr hart, und hat hier unddort schwarze Flecken. Der beste ist, der weich ist, überall eine gleiche Sub-stanz, eine gleiche Harte, und so wenig Flecken, als möglich hat.
Die Mühlsteine werden nach allerhand Caliber verfertigt. Es sind vor-züglich eilf Sorten bekannt.
Preiß unver, Prciß lah,
Mühlstein — Höhe — Dicke — letzte Rthlr. — mc Rthlr.
Sicbenzchncc — zFuß i^Zott — 17 Zoll — 51—36—48 — 16—23
Sechszehner — 4Fuß y^Zoll — izIZoll — 20 — 26 — —
Fnnfzchnec — 4Fuß Z Zoll — i^Zoll — 9—10—n— 6-7-K
Wierzehncr — 4Fuß ^Zoll — rZ^Zoll — 4 — z __
Dreyzehncc — zFuß 8zZoll — i2zZoll — 2 — 3 — —
Wolf (geringste Sorte) z'.Zoll — ii^Zoll— — 2 — —
O.uersteine auf Handmühlen.
Zwölfer — Z Fuß i Zoll — 5?Zoll — i —
Eilfer — 2 Fuß 11 Zoll — 4z?oll —- 52 Stüber
Zehnter — 2 Fuß 7 Zoll — 4 Zoll— Zy Stüber
Neunter — 2 Fuß z^Foll — z^Zvll — 2y1Stüber
Achter — 2F.weniger^Zoll — zZoll — 23^Stüber
Von den Senfmühlen halt der Last 24 Stück, welcher 9—ro Rthlr.
kostet.
Die O.uersteine dürfen nur diejenigen verfertigen, welche in dem Gra-ben ein Unglück gehabt, und in dieser Absicht von dem Domkapitel zu Trierein Patent hiezu erhalten haben. Die Graben sind ein Eigenthum des Dom-kapitels, welches den 15 ten Pfennig zieht.
Die Handmühlcn bestehen erst aus einem ausgehöhlten Steine, worinam Boden ein Loch ist, damit das Gemahlene auslaufen kann. Indiesen past ein andrer Stein. In diesem zweyten Stein ist in der Mitteein Loch worin ein eiserner beweglicher Stiel ist, der in einer Mutterschrau-be des hohlen Steines laust; durch Hülfe dieses Stiels und der daranangebrachten Handhabe wird der obere Stein bestandig umgedreht; und sokann man auf eine leichte Art Senf, Kossee und andre Dinge mahlen.
D
Diese