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bracht. Zuerst macht man eine runde Oefnung, welche 20 Fuß im Durch-schnitt hat, diese wird allmähiig schmäler; man bringt an dem Rande dieserGrube einen Schneckcngang an, worauf man herunter geht; daher Heist einesolche Grube eine Schnecke. Ist die Schnecke 15 Klattcr tief, so Heist dernoch vorrachige Boden die Wand; diese Wand wird ohne die Schnecke fort-znsehen weggenommen und in Körben mit saurer Mühe herausgetragen, bisman auf das Ende des schiefen Ganges ins Gewölbe kömmt. Durch dieseGrube müssen die Steine Herausgeschaft werden. Dies zu bewerkstelligen isteine Maschiene ang.bracht, welche viel besser abgebildet, als beschrieben werdenkann.
ist eine runde ungefähr 8 — 12 — bis 15 Fuß hohe Mauer, woraufr) der Nuhebalken I liegt; auf diesem ruht 2) ein Balken T, weicher 24Fuß lang ist und 2 Fuß im Durchschnitt hält; am Ende 14 ist noch dieKrone von der Wurzel dran; denn ein solcher Baum muß mit der Wurzelaus der Erde gegraben werden. Auf diesem Balken ist nun befestigt z) dasGerüst k lc, dies hat oben einen Balken O, weicher 24 Fuß lang ist, undeine Krone N hat. 4) Zwischen den Baiken O und I? ist ein bewegli-cher runder Baum, worum ein Seil geht, womit durch Hülfe eines Pferdesdie Steine aus der Schnecke herausgewundcn werden. >) ^ ist ein Schwen-gel mit einer Rolle l>, worüber das Seil ^ -stuft und den Mühlstein L ausder Schnecke L herauswindet. Dieser Schwengel bewegt sich in.den BalkenO und L zwischen b/l und kB Das Seil ist einen Arm dick, zo Klafterlang, und kostet ungefehr 112 Rrhlr. — An dieses Seil nun wird der Stein,worin in der Erde schon das runde Loch in der Mitte muß gehauen werden, be-festigt; dann wird der mittlere runde Baum, woran ein Pferd gespannt ist, be-ständig umgetrieben; das Seil geht über die Rolle, wickelt sich um denBaum und hebt den Mühlstein aus der Schnecke heraus; sobald er herausist, setzt man ihn durch Hülse des Schwengels aufs Land. — Wennman keine ordentliche runde Mühlsteine, sondern nur kleinere Stücke Heraus-schaft, brauet man ein viel dünneres Seil, wodurch der Korb, worin dieseSteine liegen, erausgewunden wird; denn alle die kleinern Steine werden inKörben herausgcwunden. — Die Arbeiter nun, die das Glück nicht habeneinen ganzen Mühlstein zu erhalten, verdienen den Tag oft mcht mehr als 10Stübcr. — Dabei) ist diese. Arbeit sehr gefährlich; denn viele büssen ihr Lebenein, viele werden sehr beschädigt.