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in einer mit grünen Gesträuchen und mit Cpheu bewachsnen Grotte vor, wieer sich voll heiligen Eifers vor einem Kruzifix mit einem Stein auf dieBrust schlagt. Das Feuer in Hieronymus Blicken, die anatomische Nichtig-keit aller Theile seines halbblosen Körpers, die Anstrengung aller feinerMuskeln, in diesem Enthusiasmus, sind ganz unvercieichlich. — Ein Patersagte mir, daß das Altarblatt des hohen Altars noch schöner fty; es waraber verschlossen.
In der Bibliothek sollen sehr viele und seltene Handschriften seyn. Ichverlangte sie zu sehen; aber der Prälat, Herr Joseph Maurer von Rüdes-heim, ein ehrwürdiger Mann von 6i Jahren sagte mir, ich könne sie nichtsehen, weil sie seit dem Bauen noch nicht in Ordnung gebracht ftyen. --Der Hr. Prälat behielt mich bey der Tafel, woran neben den OffiZianten nochFremde aus Koblenz speißten. Der Speisesaal ist gros und artig. DasKonvent ward im I. 177z. neu erbaut; die Gebäude des Prälaren sind aberälter. Der Prälat gab mir erst feinen Bedienten mit, hernach kam Bru-der Leonhard, der Waldausseher, und Schlosser, ein sehr verständiger undwitziger Mann; der mir in der Kirche die Merkwürdigkeiten zeigte. Als esz Uhr war, kam der Hr. Pater Gastmeister und sagte mir, ich müsse ausder Kirche gehen; denn die Herrn, der ungefähr 27 sind, gierigen in dieVesper. Das verdroß mich ein wenig, und darauf empfahl ich mich, undJohann Becker, ein braver Mann, der Becker und Aufseher der Oekonomieim Kloster, zeigte mir die Merkwürdigkeiten des Sees. Dieser sagte mirauch, daß man im Kloster zSKühe habe, 8 Rinder, 18 Ochsen, und daßalle 14 Tage zum Unterhalte des Klosters ein Ochs geschlachtet werde. „Diemeisten Herrn sind aus Koblenz und der Gegend, und haben eine strengeRegel. Kein Frauenzimmer darf in den Kreuzgang kommen. Die Herrndürfen aber das Frauenzimmer besuchen. Die neuere Literatur hat nochgar keinen Eingang gefunden. Die Herrn hatten eben Coiloquium und einenfteven Tag. — Im Jahr 1778. am Ende des Mays war daselbst HerrJoseph de Luc aus Gens, welcher diese Gegenden damals bereißte. Er besaherst den See, und gieng nachher in die Abtei), jedoch ohne seinen Namenzu offenbaren. Deshalb war der Herr Prälat mißtrauisch, und begegnetedem Herrn de Luc nicht so, wie er wünschte. Er kam den 28. Mao hichernach Niedermendig, und reißte am ersten Junius wieder ab nach Koblenz,woselbst er wohl 14 Tage geblieben, und sehr beehrt worden ist,
CZ . Gestern