V o r b e r i ch t.
Verdiene ich aber deswegen verdammt zu werdend — Und dabey kann ich nicht verhalten/daß das Publicum/ (und also auch ich/) ein gegründetes Recht habe/ öffentlicheStiftungen und Denkmäler/ dergleichen die Abteyen und Klöster sind/ zu besehen/zu untersuchen/zu zeichnen und zu beschreiben. Ein Privatmann kann mit vollem Rechteinem nasenweisen Frager antworten: //Das geht Dich nichts an; bleib' mir aus dem Hause! //Das können aber Abteyen und Klöster nicht sagen, für einen so geringen bomunculus siemich auch ansehen/ und von ihrer Höhe betrachten mochten. — Ich habe gefehlt/ daß ichmanchen braven Mann/ der mir auf meiner Wanderschaft aufstieß/ mit Namen genannthabe» denn das ist nicht mehr Mode/ und verdrießt diejenigen/ die man nicht nennt. --Verdiene ich aber deswegen verdammt zu werden? Ich habe gefehlt/ daß ich einige grobeMißbrauche ziemlich frcy gerügt habe ; denn ich hatte meine Augen zuthun/ oder mit sehen»den Augen blind seyn sollen. — Verdiene ich aber deswegen verdammt zu werden? —Aber/ ich bin doch ein elender Scribcnt ? Ich bescheide mich gerne/ daß ein anderer vielbesser schreiben würde als ich; und ich werde die bessern Schriften dieser Herren mit Ver-gnügen lesen/ und ohne allen Neid anpreisen. — Aber/ wozu eine Malerische Reise schreiben ?Freylich wozu? Dazu haben mich die Herrn Verleger und Herr vupuiZ bewogen/ daletzter die Zeichnungen der Verlggshandlung übergeben/ aber keine Beschreibung dazu lie-fern konnte.'") Ich hatte es lieber bleiben lassen und das Wespen' Nest nicht stören sotten.Das Ware freylich klüger gehandelt gewesen. — Iezt verspreche ich aber/ als ein rcumü-
)( 2 thigcr,
H Dem Herrn Ree. in der Verl. Vibl. 81 Bd. ttes St. S. 201. wird für das, diesen Mal. Reis, er-thcilte Lob hiemit Dank gesagt. Es ist der Text bcy diesem dritten Heft keine Nebensache mehr ge-blieben, noch weniger eine Buchhändler - Spcculation gewesen, vielmehr dem freien Antrieb des Zeich-ners und Verf. des ersten Hefts zuzuschreiben, wie aus dem Voibcricht zum ersten Heft deutlichzu ersehen ist. Der Zeichner Herr Oupuis verkaufte ncmlich seine Prospekte an die Verlagshand-lung, und versprach ihr die Erläuterung dazu von einem Gelehrten zu liefern. :c.