V o r b e r i ch t-
thiger, büßender, durch Schaden klug gewordener, bekehrter Sünder, fernerhin feine,auch die auffallendsten Mißbrauche und Stupiditäten zu rügen, sondern dazu immergefallig zu lächeln, und meine ehrfurchtsvolle Verbeugung davor zu machen, odergar in andächtige Seufzer und warme Lobeserhebungen auszubrechen. — Jedoch,
fortan er baec olim meminille iuuabit !
In dem gegenwärtigen Heft werden die Nachrichten von den merkwürdigen Co'llnischenErzbischofen und Churfürsten, Hermann von Wied und Gebhard von Truchscß, sowie auch von dem HochfÜrstlichcn Hause Wied-Neuwied manchem sehr angenehm se»n.Zu der Geschichte des Hermann von Wied habe ich den Sleidanus oder Ioh. vonSchleiden-) (äo Lcam Kel-Zionis et Ideipublicae Garolo V. Imp. Urgent. IA58. 8.) zu derNachricht vom Gebhard von Truchseß den Michael von Isselt (äe llello GoionienliLol. 1620. 8.) und zur Geschichte des Hochfürstlichen Hauses Wied-Neuwied das imI. 1775- zu Mannheim in Fol. mit vielen Urkunden erschienene Gcfchlechtsregistcr derHochgräflichen Hauser Isenburg, Wied und Runkel «5) benutzt; jedoch so, daß mei.ne daraus gemachten Auszüge ganz füglich für meine eigene Arbeit gelten können; denn
von
H Er war zu Schleiden, einem Städtchen in der Eifel zu Haus. Daher nannte er s,ch JohannesS leidanus, (nach der Gewohnheit der damaligen Gelehrten, die ihre Namen zu latiniflren oder ugraeisiren pflegten.) Dieser berühmte Geschichtschrciber starb im I. -556 den zr. Oetober zu Stra'ö-barg.
-) Herausgegeben so.- den Herren von Senkenberg, Kopp, Buri und dem Herrn Kanzleydfree-t°r Fischer auf Befehl und Koste» des jetzt regierenden Fürsten zu Wied - Neuwied und des HerrnGrafen Christian Ludwig, jetzt regierenden Grafen zu Wied, Runkel. Dieses Werk ist, wie ich glau-be, nie in den Buchhandel gekommen.