cm die Frau... in der Hauptstadt. 89
stuhl unbequem, und der unbedeckte Beden abscheulich.Es wurde des Abends um L Uhr gedeckt, und Sie hat-ten keinen Hunger; weil Sie nicht gewohnt waren, vorz i Uhr zu essen. Der Geruch unserer besten Talglichtererweckte Ihnen eine -ckkrcul-z m-Ar-uus. Weil kein Bur-gunder dort war, trunken Sie Wasser, und dieses wardas einzige, was Sie rühmten. Wie wir des andernTages von dem theuersten Burgunderwein aus der Stadtholen ließen, fanden Sie ihn zur Dankbarkeit sbowiusdlo.Ein schöner Kalbsbraten schien Ihnen vortreflich, um aufeiner Bürger-Hochzeit zu paradiren, und Sie sprachenvon Ui'icünWns und UoppiUmis bey dem Anblick einerschönen Schafmilch. Auf solche Art bezeugten Sie unsIhre Höflichkeit. Sie ließen uns gar noch dabcy em-pfinden, wie vielen Dank wir Ihnen für Ihre gütigenAnmerkungen schuldig blieben, und trieben endlich IhreGnade so weit, daß Sie sich bey unfern CaffeetassenIhres schönen Dresdener Porcellains zu erinnern gc-ruheten.
Wie Sie zu Hanse kamen, und durch die Stadtlustwieder in Ihr wahres Element versetzet wurden : so wardunsere wohlgemeynte Bewirthnng der Gegenstand IhresSpottes. Es ist eine erbärmliche Sache, sagten Sie, umein Landmädchcn, es weiß doch von nichts. Den grüne»und rothen Kohl kennet es besser, als die U-ivres vercls errou-es !> la kkoclö H. Es läuft ohne Sonnenschirm undSaloppe wie ein Schaf im Felde. Wenn man vom Whist-spiel mit ihm spricht: so sperrt es zwey große Augen auf,und ein Schneidermädchen bey uns würde sich eher zurPrinzeßin als ein solches Ding auch nur zu einer Cammer-jungfer schicken.
F 5 So
a) Der Aufsatz ist vom Jahr 1760, wo diese französischen Kinderspiele Modewaren.