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wenn sie aber schon »ach 9 Jahren erfolgte, vollständig ausge-glichen finden. Wegen der Gefahr, daß die nach de» Umstandenwahrscheinlichen Reduktionen nicht wirklich eintreten, wird aber derGläubiger zur Annahme der Zproc. Papiere nur durch die Wahr-scheinlichkeit eines Gewinnstcs angereizt werden können. Bietetman ihm die 3proc. Fonds zu 9V, also mit einer Capitalcrhbhungvon 11'/,» vom Hundert an, wornach er von seinem ursprüngliche»Capital der reducirten Schuld 3'/z Proc. bezieht, so wurde, fallsdie für wahrscheinlich gehaltene Reduction von 4 auf 3'/, nach 5Jahren, und von 3'/. auf 3 Proc. nach Verlauf von weiter» 19Jahren, wirklich eintritt, der Gläubiger, der dieses Anerbietenangenommen hätte, einen Gewinn von ungefähr 4 vom Hundertrealifircn, indem er am Capital 11,11... gewönne und an Zinse»und Zwischenzinscn bis zum Augenblicke der Reduction von 3'/, auf3 die Summe von 7,9589... verlöre.
Selbst unter den günstigsten Umständen, wozu hauptsächlichalle politischen Verhältnisse gehöre», welche die Fortdauer des Frie-dens verbürgen, hat man für solche Berechnungen nur für dienächste Zukunft eine» hoher» Grad von Wahrscheinlichkeit. Wiedie Umstände aber auch beschaffen sepn mögen, so wird die Aufgabe u n -aufldölich bleiben den Preis der zu einem niedriger» Zinöfußflehenden Papiere auf eine Weise zu bestimmen, daß auch nur einegeringe Anzahl von Gläubigern in ihrer Wahl zwischen der An-nahme derselben und den zu den? laufenden Zinsfüße verzinslichenEffecten schwanken, und die Finanzverwaltnng zugleich inden Objecten der gestatteten Wahl ungefähre Glcichwertheerblicken kdnnte.
Die Finanzverwaltnng kann allerdings bei einer solchen gestat-teten Wahl die Preise der unter Pari stehende» Papiere etwas hoherstellen, als in dem Falle, wo sie de» Gläubigern nur die Alternativezwischen der Hcimzahlnng ihrer Capitalien und der Annahme vonPapieren läßt, deren Zinsfuß initer dem laufenden steht, weil in