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die auf den laufenden Zinsfuß gestellt sind, nicht entschieden füralle Gläubiger günstiger oder ungünstiger erscheint, undauch die Finanzverwaltung in den Objecto» der gestartetenWahl ungefähre Gleichwerthe erblicken kann. In beiden Fällenbefindet sich die Finanzverwaltung, indem sie diese Aufgabe zu lösensucht, auf dem Felde von Wahrschei»lichkeitsberech » ungen,die um so unsicherer sind, je weiter sie in die ferne Zukunft reichen.
Wenn eine Finanzverwaltung 5proc. Papiere auf 4 Proc. her-absetzen kann, aber den Gläubigern die Wahl lassen will, zwischender Umwandlung ihrer Capitalien in 4proc. Papiere sl pari und derAnnahme von 3proc. zu einem niedriger» Curse; so muß sie sichfragen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, daß in der nähern oderentferntem Zukunft der Zinsfuß auf 3'/. und 3 herabfalle und ihreine weitere Reduktion möglich mache. Wen» sie die ?proc. zu80 anbietst, also eine Capitalerhdhuug von 35 zugesteht, so würdesie verlieren, wenn sie auch erst »ach 10 Jahren eine Reducrionvon 4 auf 3"/, vornehmen könnte, und eine Reduction auf 3 Proc.nie oder erst in so später Zukunft eintreten würde, daß sie gar nichtin Anschlag zu bringen wäre. Den» während jener 10 Jahre würdeder Gläubiger, der die ltproc. Papiere wählte, zwar am Zinse jähr-lich '/> Proc., oder in der ganzen Zeit bis zur Reduction, einschließ-lich des Jnternfnriums, die Summe von o!ro-> 3 weniger, als nachdem laufenden Zinsfuß von 4 Proc. erhalten, allein nach der Re-duction der 4proc. Fonds ans 3'/, Proc. fortfahren, 3,75 zubeziehen, und in dem Unterschiede der Rente von 3,75 und 3,5.mit 0,25 einen Wertb von 7,14.. (nach dem Fuße von 3,5:100)besitzen, daher 4, 14.. je sür 100 fl. seines CapitalS gewinnen.
Der Verlust am Zinse und der Capitalwcrth der Rente, dieden Unterschied von 3'/. und 3^« Proc. bildet, würde sich ausglei-chen, wenn erst nach 19 bis 20 Jahre» die Reduction der 4proc.Fonds auf 3^ Proc. wirklich einträte. Dann hätte aber der Gläu-biger immer noch den Vortheil, daß auch eine weitere mögliche Re-