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dein sie in dein einen nnd ander» Falle einen Theil der Gesellschaftans Unkosten des andern willkürlich begünstige» würde.
Wie ist aber jenes rechte Map zu erkenne»?
Obwohl in jedem Lande der Zinsfuß nicht nur nach Verschieden-heit der Anlage der Capitalien nnd der gebotene» Sicherheit ver-schieden, sondern auch in dem einen Thcile des Landes, bei glei-cher Anlagöweise, höher oder niedriger als im andern, und nberdießder im Discont erscheinende Marktpreis der Capitalien für kürzereDarlehneperioden einem raschen Wechsel nnterworfe» ist, so laßtder Bdrsencnrs der öffentlichen Effecten in einer längere» Periodeund der Ueberblick aller Erscheinungen des Eapitalmarktes in Ve-urtheilnng dieser Frage doch nicht leicht irre». Die der Reductionunterliegenden Effecte» könne» zwar, weil die Erwartung der Re-duction ein dem wahren Marktpreise der Renten entsprechendesSteigen über Pari verhindert, durch ihre Curse diese» Preis nichtgenau anzeigen. In der Regel besteht aber die öffentliche Schuldaus verschiedenen Gattungen von Effecten, deren Nominalcapita-lien nach verschiedenem Fuße verzinslich sind nnd zum Theil unterPari stehen. Das Verhältnis; der vom Nominaleapita! fallendenRente zu dem Börsenpreise dieses Eapitals gibt nahe den Zinsfußder in den öffentlichen Fonds angelegten Capitalien. Nur wird ineiner Periode des allmählichen Sinkens des Zinsfußes die Hoffnungeines Gewinns >am Capital die Preise der tiefer unter Paristehenden Papiere verhälrnißmäßig etwas höher halten. DieserUmstand ist ohne Bedeutung, da es sich bei einer Reduction, dienie unter V- Proc. Zins vom 100 bleibt, um solche geringe Unter-schiede nicht handeln, und mau zu einer solchen Maßregel nichtim Augenblicke, da der Preis der Rente den hiezu einladen-den Stand erreicht, schreiten kann, sondern ein entschiedenesSinken abwarten muß. Dieß ist nberdieß noch aus dem Grundegeboten, weil der Wechsel des Diöcontö auf die Preise der öffent-lichen Effecten einen Einfluß ausübt, nnd man daher von dem
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