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3 (1898) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
Seite
33
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Erstes Buch. Historien. 33

„Seinen Vater MoseS JitschcrKenn' ich gilt. VvrhautabschneiderIst er bei den Portugiesen.

Er beschnitt auch Souveräne.

„Seine Mutter ist CousineMeines Schwagers, und sie handeltAns der Gracht mit säuern GurkenUnd mit abgelebten Hosen.

„Haben kein Pläsir am Sohne.

Dieser spielt sehr gut die Leier,

Aber leider noch viel besserSpielt er oft Tarvck und l'Hvmbre.

„Auch ein Freigeist ist er, aßSchweinefleisch, verlor sein Amt,

Und er zog herum im LandeMit geschminkten Komödianten.

„In den Buden, auf den Märkten,

Spielte er den Pickelhcring,

HolofcrncS, König David,

Diesen mit dein besten Beifall.

„Denn des Königs eigne LiederSaug er in des Königs eignerMuttersprache, tremulierendIn des Nigeus alter Weise.

„Aus deni Amsterdamer SpielhuiIZog er jüngst etwelche Dirnen,

Und mit diesen Musen zieht erJetzt herum als ein Apollo.

„Eine dicke ist darunter,

Die vorzüglich quiekt und grünzclt:

Ob dem großen LorbeerkvpfputzNennt man sie die grüne Sau."

Kleines Volk.

In einem Pißpott kam er geschwommen,Hochzeitlich geputzt, hinab den Rhein,lind als er nach Rotterdam gekommen,

Da sprach er: „Juffräuken, willst du mich frcin?

„Ich führe dich, geliebte Schöne,

Nach meinem Schloß, ins Brautgemach;Die Wände sind eitel Hobelspäne,

AuS Häckerling besteht das Dach.

Heiue's Werke. III. Bd. Z