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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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Nimmt man anj dafs man an beyden Ortenseine Breite bis auf \ Sek. falsch angebe (gröfserwar nie die Ungewifsheit der Polhöhen mit gan-zen Kreisen bey der letzten französischen Grad-messung) und seinen Längenunterschied durchSternschnuppen bis auf 3 Sek. in Bogen, so würdedieses einen Irrthum von ungefähr z 5 Toisen wer-den. *) Nimmt man aber das doppelte an, undsetzt, man irre sich um So Toisen, so würde dieserFehler doch nur, da dis ganze Standlinie 11 Mill.Toisen beträgt, ssöSi- Theil des Ganzen seyn.Bey der Cassinischen Gradmessung in Frankreichblieb auf jeden Grad 5 Toisen Ungewifsheit, alsoTheil des Ganzen.

Da die Sternschnuppen so sehr häufig sind,so liefse sich in ein Paar Monaten die Gröfse die-ser Standlinie sehr gut bis zu diesem Grade derGenauigkeit bestimmen, und um eine hinlänglicheAnzahl corespondirender Sternbedeckungen vomMonde zu erhalten, brauchte man auch nichtgar zu lange Zeit, da der Mond nach Bode (A. I.B. 1780.) in ic) Jahren ungefähr 180 Sterne biszur 5 ten Gröfse bedecken kann. Vorzüglich wennman diejenigen beobachtete, die vorher angezeigtWerden, und die f die nicht angezeigt werden.

*) Hiebey wird freylich die Abplattung als bekannt vorausge.setzt.. Da sie es nicht ist, so findet man beyde, dieGröfse der Standlinie und die der Abplattung, durch eine]\ T äherungsinethode, bey der sich die Schärfe bis za jedemgegebenen Grade von Genauigkeit treiben&t.