sieht aus diesen Mittagsunterschieden, wie schwie-rig es*ist, bey solchen delicaten Beobachtungenseine Zeit so genau zu bestimmen, dafs ihre Irr-thümer kleiner werden, als die Fehler der Bestim-mung der Meridiandifferenz.
Zum Schlufs Herrn von Zachs Urtheil überdie Chronometer: (M. C. März 1801.)
»Es ist noch kein tragbarer Zeitmesser erfun-»den worden und wird wahrscheinlich auch nie»erfunden werden, in dessen Gange nicht kleine»Schwankungen statt finden sollten. — Nur das»weniger oder mehr, das sich compensirende oder»anhäufende dieser kleinen unvermeidlichen Ano-»malien, macht den grofserert oder kleineren»Werth dieser unvergleichlichen Kunstwerke aus —
»Das Maximum solcher Anomalien kann bey»dem besten Emmeryschen und Arnolddischen»Chronometer ohne alle äufsere Veranlassung auf»2 bis 3 Sek. gehen.
»So grofs habe ich sie oft gefunden, und die»verschiedenen bekanntgemachten Register von»solchen Uhren beweisen dieses ebenfalls.«
So urtheilte Herr von Zach, obschon er sel-ber mit seinem Etnmeryschen. Chronometer erstvor einigen Wochen die Länge von Lilienthal mitSeeberg Seeberger Zeit und Länge zu z 6 \3bestimmt hatte. Eine Bestimmung, die von derwahren nur um o ",3 abweicht. (M.C.Junius 1801.)