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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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Bey der Bestimmung dieser Längen haben dieFehler der Mondstafeln ihren ganzen Einflufs, dadie in dem Nautikal-Almanac vorherberechnetenwahren Abstände zur Berechnung sind gebrauchtWorden.

Als Ferrer die Länge von Vera Cruz in denJahren von 1789., 91. und 92. mit 3 o Mond-distanzen bestimmte, so wichen die grcifste undkleinste 1 ',3 5" in Zeit von einander ab. DieBestimmung geschah aber unreinem Spiegelkreise,dessen Fernrohr nur fünfmal vergröfserte, wo eralso erst von 18 zu 18 Z. Sek. eine Veränderungdes Winkels sehen konnte, wenn er um 9 R. Sek.grofser oder kleiner wurde. Der Nonius gab ein-zelne Minuten an. Wenn er bis auf 1 5 Sek«'schätzte, so konnte im Maximo seine Zeitangabebis auf 3 o Sek. unrichtig seyn; fielen bey zwoBeobachtungen die Fehler der Theilung und desFernrohrs an eine Seite, so konnten sie, wennman den Collimationsfehler = o setzt, um i',36"von einander abweichen. (A. G E. Nov. 1798.)

Längenunterschiede zwischen Alexandrien.und Paris bestimmt von Quenol. Bey der acht-zigmaligen Bestimmung lagen im Ganzen 480 ein-zelne Abstände zum Grunde.

Der erste Mondesmonat gab f. d. Länge 1 St. So', 1 8 " zweyte- 1 So,45

dritte * 1 So,36

Differenz = 27 S»