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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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den.- Wenn das Auge den Sonnenstrahlen

ausgesetzt war, so war es nicht möglich, sie zusehen. Dieses kam wohl theils daher, weildann die Oeffnung der Pupille kleiner wurde;theils, weil dann das starke Licht des leuchtendenKörpers es verhinderte, dafs das Schwächere desErleuchteten auf der Netzhaut nicht konnte em-pfunden werden.

Diese Beobachtungen bestätigen die von Dr.Jurin , der einen Silberdrath von T ^ T Zoll Dickeauf weifsem Papiere unter einem Gesichtswinkelvon 3-| Sek. und einem seidenen Faden unter ei-nem von 2 -| Sek, noch sehen konnte. Ueber-haupt sieht man Striche auf gröfsere Weite alsPunkte von gleichen Durchmessern, weil jenemehr Nervenfaseren auf der Netzhaut berühren.Die Sichel der Venus konnte man bey 4 Sek.Durchmesser bey Tage sehen, aber sicher keineScheibe von dem nämlichen Durchmesser. Manhätte sie vielleicht eben so gut gesehen, wenn siedoppelt so lang und nur halb so breit gewesenwäre; oder wo hat dieses seine Gränze?

Das Ueberlliefsen des Lichts vom Jupiterhindert das Sehen seiner Trabanten eben sosehr als ihre eigene Kleinheit. Ich glau-be, dafs es eine Eigenschaft vorzüglich guterAugen ist, dafs das Licht nur wenig in ihnenüberllicfst; oder, mit anderen Worten, dafs dieNervenenden auf der Netzhaut nicht zu reizbar undvielleicht nicht zu dick sind.