Druckschrift 
Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
Seite
52
Einzelbild herunterladen
 

5 a

So wäre die Rechnung für den Anfangs- oderEndpunkt derßahn einer Sternschnuppe vollendet,wenn man sich überzeugt halten dürfte, dafs eswirklich correspondirende Beobachtungen war^n,die man verglich. Aber davon kann man seltenganz gewifs seyn, ohne die Prüfung anzustellen,wovon ich jetzt reden will. Folgende Methodescheint mir zur Prüfung am leichtesten. Es seywieder Fig. 6. G der Erde Mittelpunkt, BCF einTheil ihrer Oberfläche, wo B, C, F die Punkte be-deuten, die vorhin dadurch angezeigt sind. Ksey die Sternschnuppe; so geht, wie wir wissen,die Vertikalebne CFG auch durch K und die Eb-nen CGK, CGB und BCK schliefsen an K ein soli-des Dreieck ein, worin aus der Beobachtung inG die Seitenfläche KGG bekannt ist, nämlichKCG = go° -|- A. Ferner, da GGB = <p wirdGCB == 90°-j- Q und der Neigungswinkel die-ser beyden Seitenflächen, der mit ,dem sphär.Winkel BCF einerley ist, ist auch vorhin durchdie Beobachtung in C, verbunden mit der geo-graphischen Lage der Beobachtungspunkte alsounabhängig von der Beobachtung in B gefun-den. Es läfst sich also nun auch leicht der Nei-gungswinkel der Ebnen KBC, CBG gegen einanderfinden, indem dies blos die Auflösung der Aufga-be ist: Im sphär. Dreiecke aus 2 Seiten nebst demeingeschlofsnen Winkel einen der übrigen Winkelzu finden, wofür Kästners astron. Abh. 2 Abh. §.to 3 folgende Formel gibt. Man setzt: cos. BCF.