phische Langenbestimmung) oder man drückt, dadie Zeiten bey der Axenbewegung der Erde denRäumen proportional sind, ihre Entfernung inTheilen der Bewegung aus und sucht dann die Null-punkte dieser Bewegung durch Signale am Himmelmit einander zu vergleichen, (astron. geogr. Län-genbestimmung.) Zu diesen Signalen gehören:Die Bedeckung der Jupiters -Trabanten, die Be-deckung der Sterne und der Sonne vom Monde,Mondfinsternisse und die Vorübergänge der unte-ren Planeten vor der Sonne.
Man hat, — da diese Bestimmungen ungleichleichter und schneller zu machen sind, als trigno-metrische Vermessungen, ■— diese Signale durchdie Kunst zu vervielfältigen gesucht. Man machtesie transportabel, (Chronometer, Seeuhren) manmachte künstliche Bedeckungen der Sterne vomMonde (Spingelkreise, Hadleysche Sextanten)und ersetzte sie auf kleinen Entfernungen mit demIndischen Feuer (fVhite-fire) Pistolenschüsse undRaketen.
Beyspiele von der Anwendung dieser Signaleliefert die Verbindung der National-Sternwartenin Greenwich und Paris (Whit-fire.) Die spani-sche Küstenaufnahme für den Seeatlas, (Pistolen-signale) und die Meridiandifferenzen zwischen'Bienheim und Oxford ; und zwischen Chislehurstund Greenwich , welche durch Raketen bestimmtwurden.