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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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mühungen, und die geographischen Längenbestim-mungen erhielten eine Schärfe, die der älterenAstronomie unmöglich schien je zu erreichen.

Die berühmtesten unter diesen Methodenwaren die Chronometer und die Monddistajxzen.Beyde zeichneten sich durch ihre Schärfe vor denJupiterstrabanten Yerf. und durch ihre Leichtigkeit,sie zu erhalten, vor den Sonnenfinsternissen undSternbedeckungen vortheilhaft aus. Durch Hülfeder Chronometer konnte man schnell die Längeeiner Menge Orte bestimmen, die nicht sehr weitvon einander entfernt waren. Durch Monddistan-zen konnte man es fast mit der nämlichen Schärfeauch für entfernte Orte.-

Appian und Frisius werden für die ersten ge-halten, welche die Längenbestimmung auf die Be-wegung des Mondes unter den Sternen zu bauensuchten. Von ihnen bis auf unsere Zeiten sindbeynah Aoo Jahre. Keppler , Morin und Halleysuchten sie zu verbessern, bis endlich ein Deut-scher, Tobias Meyer , sie ihrer Vollendung nahebrachte. Seine Tafeln gaben den Ort des Mondesmit einer Genauigkeit an, die man für unmöglichgehalten hatte je zu erreichen. Sie wurden vonder englischen Commission für die Meereslängegekrönt. Meyer erlebte dieses nicht, er starb,wie Peurbaeh und Regiomontan , berühmt im