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von 1121 über bis auf die von Hrn. Marr beschriebeneAusstcllungsgeschichte im XVI. und XIX. Jahrbundert.
So ist also die Tricrische Muttcrkirche im Jahre1844 glücklich entbunden worden durch die sehr geschicktenGeburtshelfer der Bonner Universttat von — einer höchstgefährlichen Mißgeburt, die sie mehrere hundert Jahrenicht ohne Anstrengung und Aufopferung getragen hat.Denn der h. Rock, da er erst im XII. Jahrhundert no-torisch in der Domkirche sich befindet, kann ja nichtsanderes als eine Mißgeburt seyn. <^uc>ä erst «Ismen-Ztrsnckum. Jetzt folgen noch S. 47. Z. 9. „Sonstigeglaubwürdige Geschichten vom h. Nock." Diese glaub-würdige Geschichten enthalten aber weiter nichts alsunglaubliche Mährchen, „vielleicht gutgemeinte, jedenfallsaber willkührliche Mönchserfindungeu." S. 48.
Da wir nun den wunderbaren Entwickclungsproceßmit Geduld abgewartet haben, werden die Hrn. Prof.uns erlauben, zu dem Urstoff zurückzukehren, um diesenschärfer ins Auge zu fassen und zu untcrsucbeu. Vrower,„gelehrt und unbefangen," giebt die Silvesters - Urkundegleich beim Anfange des IV. Buchs der Tricrischen An-naleu auf das Jahr 327, wo er den Vorrang der Trie-rischcn Kirche als Primatie-Kirche zu beweisen sucht. Erbemerkt zum Voraus, daß das Diplom selbst zwar ver-loren gegangen, der Sinn desselben jedoch auf sehr altenBlättern enthalten, übrig sey.*) Es folgt dann' „Wieim Heidcnthum durch eigene Kraft, so ergreife auch jetzt,Trier, den Primat über Gallien und Germanien, den dirschon Petrus, das Haupt der Kirche, in den ersten Lehrernder christlichen Religion, Eucharius, Valerius, Maternus
Lcnwiitis tsin«:n vetustissüuis asseivst» Lctieclis, me.ssU.