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keine Ucberlieferung gelten lassen und Alles mit eigenenAugen sehen oder mit Händen betasten wollen, ehe sieeine langst vergangene Begebenheit als geschichtliche Thar-sache annehmen: aber was ist den Schülern eines BrunoBauer selbst die bewährteste und heiligste Geschichte?— Daß die Trierer Kirche keine schriftliche Urkundenoder Zeugnisse über ihr Besitzthum früher gehabt habe,wird Niemand zu behaupten wagen. Sie war von denfrühesten Zeiten her reich an eigenen und auswärtigenReliquien, wie sich aus einem Schreiben Alcuin's an denBischof Paulin von Trier *) und aus den Gesten schließenläßt:**) soll sie von allen diesen Reliquien keine schrift-lichen Zeugnisse besessen haben? Man kann indessen genaudie Zeit bestimmen, wo alle schriftliche Urkunden mitmehrern andern Kostbarkeiten der Trier'schcn Kirche ge-plündert, zerstört und verbrannt worden sind. Nicht nureinmal, sondern wiederholt und in verschiedenen Jahrhun-derten traf eine gänzliche Zerstörung die alte Stadt. Dieseunglücklichen Zeiten für Trier beschreibt ausführlich Hr.Prof. Marx in seiner Schrift: Geschichte des heil.Rockes H. 5. S. 29. :c. und es wird unnöthig seyn,dies hier zu wiederholen. Es überlebten aber die letzteZerstörung durch die Normannen noch einige treue Männer,die ohne Zweifel die alten schriftlichen Urkunden und histo-rischen Zeugnisse gesehen und gekannt haben, die danndieselben nach der Zerstörung gleichsam aus der Aschewieder hervorgesucht und gesammelt, oder die ganz ver-brannten und zerstörten aus dem Gedächtniß nachgetragen
Lpist. KS lkom. I. oper. ^tcuini oäit. Grobem! p. 49.Bon dem St. Paulin - Kloster allein sagen die 6«^»:lnnuwarabili!» e^usdom multitullioi« in live (H. pautiut)wooszterio e»«o comnrstisnza.
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