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Über Versorgungs- und Aussteuerkassen
Entstehung
Seite
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die Aussteuer nur ivv Rthlr. betragt, so muß man bil-lig fragm, wozu die übr gen zz Riblr. 8 gr. verwendetwerden. Der natürlichste Geoanke ist, sie werdenzinsbar belegt, und dienen dazu die folgenden Ausgabenzu verringern, und die Beitrage der verstorbenen Mitglie-der zurück zu zahlen, denn auf welche Wesse diese Rück-za lung geschehen soll, ist i» den Statuten gar nicht cr-wäunt wenden. Aus den Staunen geht aber auch nir-gends Hervor, daß' diese zz Rthlr. 8 gr,, auch nur zumTbeil, z nSbar belegt werden sollen, und fast scheint es,daß sie loß zur Deckung der Verwalumgskosien besummtsind, Vermuiblich sind iudeß die Tochter der Bvrstebcrund anderer Beamten von allen Beiträgen frei, so daßder Ueberschusi wiUUch geringer ist, als er nach dem Ge-sagten zu sein scheint.

4. Wie es indeß auch mit diesem zweifelhaftenPunkte sein Mag, und was auch die Freunde des Unter,nebnnrs auf die beiden ersien Punkte erwiedern mögen,so laßt sich doch durch folgende ganz einfache Rechnungdie Unbaltbaikeit, und fast mochte man sage», die volligeVerkehrtheit dieses ganzen Plaues, auch dem Hartnäk-kigstcn vollkommen einleuchtend machen»

Diejenigen 2n> Mitglieder, welche zuerst verheirathetwerden, haben nicht mehr, als jedes 20 Beitrage, d. i.8 Rrhlr. 8 g>'. gezahlt, und da jedes von ihnen volle100 Rthlr. cssmlt, so verliert die Kasse bei jedem yrRtblr, i ü gr., macht für 20 Mitglieder die baare Summevon 18ZZ Rri'lr, 8 gr. Bei jedem folgenden Mugliedeverliert die Kasse zehn Groschen weniger als bei den er-sten 20, bis endlich bei dem 2g.astcn Mitglied? die Ein-nähme der Auegabe gleich wird. Der Verlust bei den220 Mitgliedern, welche nach den 20 ersten folgen, ist