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Jahre u»d zwar in 4 Theilen zu Paris seine: I^nisclo l'lülosozrlüo, clcz ?vliii(juv ot. clo littürutnrL heraus.Er hatte das Verdienst, in zwei einander so sehr entge-gengesetzten Sprachen einheimisch zu sein und sich in bei-den klar und corrcct auszusprechen. Er legte nunmehrsein wissenschaftliches Amt, als wirkliches Mitglied derAkademie Wissenschaften, nieder, um nunmehr ganz undausschließlich sich der praktischen Wirksamkeit mit allemEifer widmen zu können, und daß er dies that und auchnun die gerechteste Anerkennung von Seiten seines Mo-narchen fand, ist Thatsache; denn am Hofe, in den:Staatsrathe, als Mitglied von Privat-Cvmmisstoncn undder Ober-Cenfnr-Behörde war er gar mannigfaltig be-schäftigt und bewahrte bei allen Gelegenheiten einen ge-bildeten Geist und die wohlmeinendsten Gesinnungen.Nahm Ancillon als Staatsmann und als Schriftstellerbereits eine ausgezeichnete Stelle in den Annalen desVaterlandes und der Literatur ein, so war er nicht min-der ausgezeichnet als Mensch, denn als solcher stand erebenfalls hoch. Er verband mit dem redlichsten Sinnefür alles Gute und mit einem unerschütterlichen scheinbareisernen Willen die Weichheit des Herzens eines Kindes.
Sein Wohlwollen hatte keine Grenzen, denn er hatteeine nie versiegende Empfänglichkeit für die Drangsaleseiner Mitmenschen, und war stets bereit, sie durch Rathund That zu unterstützen, in welcher letztern Beziehung ernicht selten über seine Kräfte spendete. Hierbei war erim höchsten Grade uneigennützig, überwies sein ererbtesVermögen größteutheils bedürftigen Verwandten, so daßnach seinem Tode verhaltnißmäßig nur wenig vorgefum