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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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Reift fand sich in seinem Nachlaß in einem höchst anzie-henden und lehrreichen Briefwechsel mit feiner erstenGattin vor; allein dieser für die Geschichte jener beweg-ten denkwürdigen Zeit so kostbare Schatz hat leider, sowie seine ganze merkwürdige Correspondenz mit den aus-gezeichnetsten literarischen und politischen Notabilitätcnseiner Zeit, nach des Verewigten ausdrücklichem Willen,den Flammen geopfert werden müssen. Ein Opfer, dasnächst dem Vaterlandsfrcund, mich der Geschichtsforscherund Pnblicist höchlichst bedauern muß.

Durch jenes ehrenvolle Vcrhältniß dem Monarchennah er gebracht, konnte es nicht fehlen, daß dieser An-cillon's vielseitige Brauchbarkeit und Ansichten mehrkennen lernte, und daß solche beim Könige auch Anklangfanden, geht bereits aus dem Umstände hervor, daß derMonarch sich bei der beinah taglichen Berührung mitdemselben sich öfter über Gegenstände ernster Natnr mitihn« unterhielt, und ihm nunmehr eine Stellung gab, dieseine Talente und seine Feder in praktische Anwendungsetzten. Er ward nämlich zum wirklichen Geheimen-Legationsrath bei dem Ministerium der auswärtigen An-gelegenheiten ernannt, in welcher Stellung er, da er auchdas Vertrauen Hardenberg's besaß, einen nicht un-bedeutenden Einfluß ausübte, der besonders bei der spatereingetretenen Krankheit des Ministers Grafen v. Bern-siorff noch an Erweiterung gewann. Hiernächst warder zum Staatsftkrctair ernannt und erhielt endlich imJahre 1832 das Portefeuille als Minister der auswär-tigen Angelegenheiten. Bis zu diesem Augenblick lebteer noch den Wissenschaften und gab noch in diesem