Druckschrift 
[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
Seite
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den Hieroglyphen, die man nur mit der größten Muheund oft gar nicht zu entziffern vermochte. Es fiel ihmdaher sehr schwer, seine geheimen Memoiren zn verfassen,weil kein Anderer sie mnndircn durfte. Wie schwierigdie Entzifferung seiner Schreibereien im Allgemeinen war,geht unter andern daraus hervor, daß nächst mir nochdrei andere mit seiner Handschrist vertraute Freundeeinen von ihm verfaßten Aufsatz, den er dem Druckübergeben wollte, nur mit der größten Muhe zu lesenund in eine Neinschrift zu diesem Bchufe zn übertragenvermochten. Was hatte Lavater nicht Alles aus derHandschrift dieses merkwürdigen und jedenfalls ausge-zeichneten Mannes gefolgert!

2.

Schulenbnrg - Kehnert

Ward im Jahre 1742 ans dem Schlosse Kehnert auder Elbe geboren, erhielt seine frühere Erziehung ansdem Altstadtcr Gymnasium zu Brandenburg, bezog spaterdie Schule zu Klosterbergcn bei Magdeburg, kam imJahre 1756 auf die Ritterakadcmie nach Brandenburg,und trat endlich wahrend des Laufes des siebenjährigenKrieges als Cornet in das damalige von I low seheKürassier-Regiment ein, und that wahrend der beidenletzten Feldzüge den Dienst als Adjutant bei diesem Re-giment?. Nachdem er im Jahre 1764 durch einen Unfallmit dem Wagen den Arm gebrochen hatte, nahm erseinen Abschied und lebte bis zum Jahre 1766 in Stendal.Ein Jahr darauf ward er von den Standen des Salz-wedelschcn Kreises zum Landrath, und zwei Jahre später