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muthe und einer Ausdauer gegen die Augriffe des fran-zösische» Heeres verthcidigte, die ihm die Bewunderungaller in dieser Schlacht Bethciligteu, so wie die Aner-kennung der beiden anwesenden Monarchen zuzog; erverließ jene Stellung nur ans erhaltenen Befehl. Hieraufschloß er den darauf erfolgten Waffenstillstand als preußi-scher Bevollmächtigter ab.
Den zweiten Feldzng eröffnete er als Befehlshaberdes zweiten Armeccorps, und der glanzende Sieg vonKulm war bekanntlich durch seinen außer aller Berech-nung liegenden Seitenmarsch das Werk seines kühnenEntschlusses, dem Corps von Van dam nie in den Rückenzu gehen. Er empfing nach der Schlacht den schwarzenAdlerorden und das Andenken an diesen Sieg ward spä-terhin durch den Namen: Kleist von Nollendorf inseiner Familie verewigt.
Als er nach der Schlacht zum Könige berufen ward,wollte ihm dieser Höchstcigenhändig den schwarze» Adler-orden umlegen, allein Kleist trat ehrerbietigst zurück undsagte: „Ich habe ihn nicht verdient, denn mein ganzesCorps ist gleichsam aufgelöst". (Es war nämlich inFolge des forcirten Marsches und des Durchschlagensdurch einen Thcil der feindlichen Reiterei etwas aus ein-ander gekommen.) „Ich weiß Alles" — antwortete derMonarch — „thnt nichts zur Sache"; und als der Königbei der Mittagstafel die Gesundheit des Generals v. Kleistausbrachte, erhob er sich dankend und bat den König,ihm noch eine Gnade zu gewähren; und als der Herrihm diese gewahrte, da brachte er die Gesundheit destapfersten Officiers seines Corps — wie er sich äußerte —nämlich die des ihm untergeordneten Generals v. Iagow