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des hervor, der mir solche jährlich zu 3090 Thalernangab.
Die angestrengten Berufsarbeiten in den vcrhängniß-vollcn Jahren Von .1805 bis 1807 hatten jedoch seineGesundheit so untergraben, daß er sich bald nach demTilsiter Frieden gezwungen sah, sich von den Geschäftenzurückzuziehen, worauf ihm Seine Majestät der Königeinen unbestimmten Urlaub zur Wiederherstellung seinerGesundheit bewilligte. Die so lang' entbehrte Ruhe stelltedie verlornen Kräfte bald wieder her, und so sah er sichim Jahre 1808, wo die Armee ihre neue Organisationerhielt, wieder im Staude, das Commando der nieder-schlesischen Brigade, die ihm der König zugleich mit deinGeneralsrang verlieh, zu übernehmen.
Im Jahre 1812 ging Kleist mit dem verbündetenArmeecorps nach Rußland, wo er einen schweren Berufzu erfüllen hatte, den er aber mit der größten Resigna-tion und mit der glühendsten Liebe für König und Vater-land zu erfüllen suchte. Er handelte hier stets mit derihm eigenen Einsicht und Besonnenheit, und feiner Tapfer-keit folgte überall der Sieg. Am Ende des Feldzugesward er zum General-Lieutenant befördert und erhieltden großen rothen Adlerordcn.
Bei der Eröffnung des Krieges von 1813 findenwir Kleist in den Gefechten von Halle und Witten-berg; denn während der Schlacht von Groß-Götschenwar er mit einer kleinen Heeresabtheilung nach Leipzigentsendet. Bei Bautzen fand er aber wiederum Gele-genheit, seine Tapferkeit geltend zu machen; indem er mitnur zwei ihm untergeordneten Regimentern die Höhenvon Burg bis zum sinkenden Tag mit einem Helden-