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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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Commandeur des damals aus den Regimentern Knn-heim und Arnim vereinten Grenadier-Bataillons, daser durch zeitgemäß angewandte Milde, durch vaterlicheSorgfalt, aber, wo es nöthig war, auch durch Ernst undselbst Strenge so zu leiten wußte, daß es als eins derausgezeichnetsten der Armee galt und als Muster fürandere aufgestellt werden konnte» Spaterhin ward er alsvortragender General-Adjutant bei Seiner Majestät be-rufen. Auch in dieser Stellung wußte er sich nicht alleindas Vertrauen des Königs, sondern auch das der ganzenArmee zu gewinnen. Hier fand er reichliche Gelegenheit,die Humanität feines Charakters und feinen Edelmuthgeltend zu machen. Er half gern, wo er konnte, dasheißt, in so fern dies mit der Rechtlichkeit, mit denStaatscinrichtungen und den Mitteln desselben verträglichwar; und mußte er irgend einen Sollicitanten abweisen,so geschah dies immer mit solchen Beweisen von Teil-nahme und mit einer Schonung, daß derselbe, wenngleich nicht ganz befriedigt, doch beruhigter abtrat. Wieoft horte ich nicht sagen:Ich war heute bei Kleist,allein er hat mich abgewiesen, jedoch mit solchen freund-lichen und humanen Formen, daß ich, hierdurch unge-mein beruhigt, mich von der Unzulässigkeit meiner For-derung überzeugt habe", während ein Anderer hinzu-fügte:Ich kehre beinah eben so befriedigt von ihmzurück, als hätte ich meinen Zweck erreicht". Auchpflegte er nicht selten aus eignen Mittel, da wo der Staatnicht einschreiten konnte, Bedürftigen zu helfen, undwie bedeutend hierbei seine geleisteten Unterstützungen inden letzten Jahren seines Lebens waren, geht unter an-dern aus der Mittheilung eines zuverlässigen Freun-