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und hatte seinen Gegnern unterlegen und wahrscheinlichden preußischen Dienst mit einem andern, vielleicht selbstmit dem russischen, vertauscht, da ihm von mehrerenSeiten und besonders von Petersburg ans, die glänzend-sten Anerbietungen hierzu gemacht worden waren, wenner nicht ein deutsches Herz bewahrt hatte. So nahm ersich vor, in Ergebung günstigere Conjunkturen abzuwarten,die auch kurze Zeit darauf und gleichsam aus dem Steg-reif herbeigeführt wurden. Es war dies die noch imJahre 1801 siattgefundene Organisation der ersten mili-tairischen Gesellschaft, die gleichsam wie ein V«zu8 exinacümm unfern Scharnhorst auf seine wahre Stelleversetzte, und ihn erst als Mitglied, dann als Vorstandderselben dem kenntnißreichsten Thcile des preußischenHeeres naher brachte. Hier konnte er sich in seiner glän-zenden Individualität zeigen. Da von jenem Vereinenicht allein der König Notiz nahm, sondern selbst König-liche Prinzen und die höchsten intellektuellen Notabilitätenaller Waffen daran Theil nahmen, so konnte es nichtfehlen, daß Scharnhorst's großartige Talente und geist-reiche Ansichten gar bald das Erbtheil aller An- undAbwesenden wurden und er endlich die ihm gebührendeAnerkennung beim ganzen Heere fand.
Er ward im Jahre 1804, seinem Wunsche zufolge,als General-Quartiermeister-Lieutenant in den Generalstabversetzt, und nunmehr verwendete er seine Zeit ausschließ-lich zum Unterricht in der Kriegskunst und ertheilte den-selben unter andern auch in der Kriegsschule, und zwarauf eine Weise, wie er seit dem großen Könige weder aufdem Lehrstuhl, noch durch gedruckte Anweisungen, gegebenworden war, indem er nunmehr Gelegenheit fand, auf