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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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121
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die neue Art Krieg zu führen, aufmerksam zu machen,welche seit dem Ausbruche der französischen Staatsum-wälzung und durch die Schule Bonaparte's eingeführtworden war. Durch diesen Unterricht, so wie durch seineVortrage und Bemerkungen in der militairischen Gesell-schaft trug er uicht wenig zur Ausbildung des damaligenGcneral-Quartiermeister-Stabes und anderer Officiere desHeeres bei.

Er wohnte hiernächst dem verhängnißvollen Feldzugevon 1806 als Chef des Generalstabes des damaligen com-mandirenden Generals, Herzogs Karl von Braun-schweig, bei und ward in der Schlacht von Auersiädtleicht verwundet. Da er aber nach dem Abtreten destödtlich verwundeten Herzogs seine Stellung verloren hatte,so schloß er sich beim Rückzüge des Heeres dem dama-ligen General-Lieutenant von Blücher an, und leitetebis zu dem unglücklichen Gefechte bei Lübeck die Ge-schäfte eines ersten General-Stabsofficiers.

Gewahrte auch der Erfolg nach diesem mühsamenRückzüge keine wesentliche Resultate, so trug er dessen-ungeachtet dazu bei, die gegen die Oder andringendenfeindlichen Kräfte zu thcilcn, indem nunmehr drei fran-zösische Armcecorps unserm Blücher nacheilten, dergleichsam durch die tapfere Vertheidigung jenes Platzesdie verletzte Ehre der preußischen Waffen wiederherstellte.Daß auch bei dieser Gelegenheit unser Scharnhorstgeistig und thätig einwirkte, geht unter andern aus fol-gendem Berichte Blücher's an den König über diesenRückzug hervor. Es heißt dort:Vorzüglich finde ichmich verpflichtet, Eurer Majestät besonderen Gnade denvortrefflichen, in jeder Hinsicht vortrefflichen Obersten