Druckschrift 
[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
Seite
83
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Umstand, daß cr sich an seinen rund abgeschnittenenHaaren (die er zufolge eines Krankheitsfalles in dieserForm trug), nach damals üblicher Weise, einen steifenZopf mußte befestigen lassen. Er erwarb sich bei dieserGelegenheit die Achtung des Kaisers und den Ruf einesgewandten Diplomaten. Bei seiner Rückkehr ward crzum Kommandeur cm clwk des Regiments Garde undzum Inspekteur sämmtlicher Cadetten-Anstalten und der.äcmclümis miütmrs ernannt. Im Jahre 1802 ward crGeneral-Lieutenant und erhielt späterhin den schwarzenAdler-Orden; im Jahre 1805 erhielt cr nächstdem dasGouvernement von Königsberg, die Inspektion der ost-prcußischen Infanterie und ein Regiment in Preußen.

Hatte Nüchel auch während der ersten Feldzügegegen die Franzosen Gelegenheit gefunden, sich auszu-zeichnen, wie Referent dies bereits weiter oben bemerkthat, so geschah dies eigentlich in einem noch wenig fclbst-ständigen Verhältnis;; und hatte er seitdem im Friedenso manche militairische Stufen beseitigt, die ihn nunmehrdem Ziele des selbstständigen Handelns im Felde näherbrachten, so stand dennoch zu erwarten, in wiefern cr beider Ucberschreltung jener Zwischenstufen auch Gelegenheitfinden würde, den Charakter eines gewandten Feldherrnzu entwickeln. Diese so heiß ersehnte Gelegenheit stelltesich endlich ein; Referent meint nämlich den Ausbruchdes Krieges im Jahre 1806. In diesem Feldzuge befandsich Nüchel an der Spitze eines Armee-Corps, welchesam Tage der Schlacht von Auerstädt durch Entsendungenbis auf 12,000 Mann geschmolzen war. Mit diesem eilteer, einer Aufforderung zufolge, dem Fürsten Hohenlohezu Hülfe; allein nur zu bald ward er von dem übcrlc-

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