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bei Clcrmont, »nd bei der Einnahme von Frankfurtam Main auszuzeichnen, für welche Beweise von Um-sicht und Tapferkeit er den hessischen Löwen-Orden erhielt»In den darauf folgenden Feldzügcn fand er Gelegenheit,sich noch mehr auszuzeichnen, und ward dann schnellhinter einander zum Oberst-Lieutenant, Flügel-Adjutanten,zum Commandeur des Regiments Prinz Ferdinand,ferner zum Obersten und General-Major befördert, underhielt für das Gefecht bei Oppersheim den rothcnAdler-Orden.
In der Nahe von Frankenthal wurden die vonihm geführten Truppen von vier französischen Colonncnzugleich angegriffen. Er stieg vom Pferde, fetzte sich zuFuß an die Spitze des damalige» Regiments von Wolf-ramsdorf und trieb, von der herbeieilenden Reitereiunterstützt, im größten feindlichen Kartatschfeuer die An-greifer zurück; rettete ferner bei Trippstadt, indem ersich an die Spitze einer Abtheilung des Dragoner-Regi-ments No. 1 fetzte, eine schon für verloren gehalteneBatterie. Im Treffen bei Kaiserslautern befehligteNüchel das Ccntrum der Aufstellung, und feine ihmuntergeordneten Truppen nahmen dem Feinde 2000 Ge-fangene, 4 Fahnen und 52 Kanonen ab. Seine Tätig-keit erstreckte sich aber nicht allein auf das Kriegcrleben,fondern er ward auch zu diplomatischen Sendungen be-nutzt. Im Jahre 1792 wohnte er der Zusammenkunftbei, die der König mit dem deutschen Kaiser hatte, undim Jahre 1797 ward er mit einem besonder» ehrenvollenAuftrage in das Hoflagcr des russischen Kaifers geschickt.Was ihm bei dieser Gelegenheit mißfällig siel, welches eraber jedoch nur mit lachender Miene bemerkte, war der