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damit sein aufstrebender Geist sich nicht zu sehr außer-halb seiner Sphäre bewegen sollte. Wäre er nochlänger in dieser Schule geblieben, dann hätte er Zeitgewonnen, sich Selbstbeherrschung zu eigen zu machen;ja hätte er es verstanden, seine ungewöhnlichen Kräfteim Gleichgewicht zu erhalten, hätte er seinen Ehrgeiz undseinen Egoismus zu beherrschen, sich mäßig im Gluckezu zeigen verstanden, wie viel glücklicher würde er als-dann geworden sein! Dem Glücke muß leider, falls eserprobt werden soll, Unglück als Läuternngsfeuer voran-gehen; denn durch die Einwirkung dieses letztern bleibtdas nur Erborgte als Schlacke zurück, während allesTiefliegende als Silberblick zu Tage bricht.
Friedrich Wilhelm der Zweite schenkte Nüchelebenfalls, und wohl nicht mit Unrecht, das größte Ver-trauen, und verlieh ihm unter andern als Major die In-spektion über die Militair-Erzichungs-Anstalten, derenVerbesserung im Geist der Zeit, nach seinen Vorschlägen,ins Werk gesetzt ward, und im Jahre 1790 erhielt er,wegen der ihm übertragenen, schnell ausgeführten Armi-rung der fchlesischcn Armee, den Verdienst-Orden, undein Jahr später ward er zum General-Adjutanten SeinerMajestät ernannt. In diesen Zeitraum fällt sein Vor-schlag zur Gründung der Militair-Wittwenkasse, durchwelche er sich bei der Mit- und Nachwelt ein bleibendesDenkmal setzte; und eben so wurden auf dessen Antragdie Jnvaliden-Compagnien organisirt und für die Solda-tenkinder Sorge getragen.
Im Jahre 1792 ward er in das Hauptquartier deshessischen Corps gesandt, wo er Gelegenheit fand, sichbeim Entsätze der Festung Ehrenbreitstein, im Treffen