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eine große materielle Kraftanstrenguug nöthig inacht.Eine andere segensreiche Institution aber, die wir seinerWeisheit verdanken, welche nicht nur tausend lastige Hin-dernisse auf rcgcl- und gesetzmäßigem Wege weggeräumthat, sondern in ihrer noch freien Entwickelung zu großenErwartungen berechtigt, indem sie die Mittel zu einernationalen Handelspolitik, zu einem Bunde deutscher Frei-heit, so wie das Mittel zu nachhaltiger Blüthe der deut-schen Einheit, von Gewerbfleiß, Handel und folglichReichthum, Macht und Ehre, mit einem Worte, zu einertiefdringendeu Nationalität uns an die Hand giebt, istder sogenannte Zollverband oder Zollverein. Dieser Verein,der ein Eiuheitsgcfühl bei den Deutschen ins Leben rief,hat sich still entfaltet und bereits in allen Zweigen herr-liche Früchte getragen, und so Gott will, wird er mitder Zeit noch bedeutendere und schönere Früchte tragen,indem er die Landmannschaften, ja selbst die Fürsten undVölker einander näher brachte.
Was Friedrich Wilhelm der Dritte währendseiner segensreichen Regierung für das Vaterland Allesgethan hat, das wußten wir bereits während seines irdi-schen Daseins, denn er schüttete das Füllhorn des Ueber-flusscs während LS Fricdensjahrcn über seine Völker aus;aber noch tiefer empfinden wir es nach seinem Hiutritt.Alle erkannten es nunmehr doppelt, daß er ein Herz ge-habt für sein Volk, und daß er unermüdet alles das-jenige that, was zur Beförderung des Wohlstandes dessel-ben beitragen konnte. Täglich erinnerte sich FriedrichWilhelm der Dritte, daß er wie der geringste seinerUuterthanen nur Mensch sei und über Menschen herrsche.Er war zuvörderst der Landesvater, der auf sein Volk