bewerkstelligen, weil der russische Feldherr Wittgen-stein sich zwischen sie und die Franzosen geworfen hakte,und Uorck folglich taktisch sich nur mit großem Verlustund Zurücklassung seines Fuhrwerks hätte durchzuschlagenvermocht. Unter den so bcwaudten Umstanden ward demGeneral von Dorck ein Vertrag angeboten, und vondiesem angenommen, er meldete aber diesen gcthanenSchritt sofort pflichtmäßig dem französischen FeldherrnMacdonald, und späterhin schloß sich Uorck's Unter-feldherr, Masse »dach, mit der Genehmigung diesesfranzösischen Marschalls, demselben ebenfalls an. Uvrckmeldete diesen wichtigen Vorfall sofort an Seine Majestätden König. Referent war bei Allerhöchstdemselben an-wesend, als der am 26. Dccember als Courier abge-sendete Graf Henckel nach dem Verlauf von 6 Tagenin Potsdam mit dieser Meldung eintraf. Der Königschien über diese Meldung sehr betroffen und aufgebrachtzu sein; er suspendirte daher sofort den General v. Morck,ernannte eine Commission, die das Betragen desselbenstreng untersuchen sollte, und übertrug den Oberbefehlüber jenes Corps dem in der Aucicnnetat folgenden Ge-neral von Kleist. Als aber die Berliner Zeitungen vom19. Januar 1813 meldeten, daß der Oberbefehl vonMorckauf Kleist übergegangen sei, erklärte jener, unter dein27. desselben Monats ans Königsberg, daß er keine Bot-schaft dieser Art empfangen habe. Uorck ward bekannt-lich durch die Commission, die sein Betragen in dashellste Licht setzte, freigesprochen, indem sich aus derstrengen Untersuchung ergab, daß jene Convention, zu-folge der damals obwaltcndeu Umstände, ganz zeitgemäßgewesen wäre. Wie tapfer sich die preußischen Truppen
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