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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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wie gewöhnlich dessen ganze Familie versammelt war;allein man gewahrte im Aeußern durchaus nichts, waseine ahnliche ernste Krisis hatte andeuten können; dennder König schien unbefangen zu sein und ging, nach üb-licher Weise, ab und zu; nur schien er ihm etwas mehrals gewöhnlich erhitzt zu sein, welcher Umstand aber eben-falls nicht befremden durfte, da er damals stets viel zuthun und so manche eingegangene Depesche abzufertigenhatte. Endlich traf glücklicherweise, noch vor dem Ablaufder 8 festgesetzten Stunden, die so sehnlichst erwarteteRatification des Vertrags ein, durch welchen Umstandman vor der Hand den Staat und die Königliche Familieals gerettet betrachten konnte; denn hier konnte man mitFug und Recht das Sprichwort: „Zeit gewonnen, Alles„gewonnen", in Anwendung bringen.

Nunmehr trat abermals ein Collistonsfall ein, vondessen richtiger Würdigung nicht minder das Wohl undWehe des preußischen Staats abhing; Referent verstehthierunter den ersten Unfall, den als eine gerechte Strafe dieGottesgeißel in Rußland traf, und den das 29ste franzö-sische Bulletin zum ersten Male auf unbegreifliche Weiseziemlich treu schilderte. Ein Ercigniß, das uns Preußendie schicklichste Gelegenheit an die Hand gab, unsere ver-lorne Selbstständigkeit wieder zu erzielen und den Staatin seinen alten Grenzen zu rehabilitiren. Die Unfälle anderVeresiua hatten nämlich die Folge, daß Macdoualddie Einschließung von Riga aufgeben mußte. Die unterdessen Oberbefehl stehende» preußische» Truppen warenbestimmt, die abziehenden Franzosen gegen die etwaigenAngriffe von Paulucci's Corps ans Riga zu decken,vermochten dieses aber aus dem Grunde nur langsam zu