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Daß aber der König mit der kirchlichen Disciplin,mit den Formen der äußerlichen Religion, oder vielmehrmit den Beobachtungen der als Mittel zur öffentlichenVerehrung bestimmten gottesdienstlichen Handlungen undGebrauche nicht ganz zufrieden war, hatte ich bei meh-reren Unterredungen über diesen so wichtigen Gegenstandzu bemerken Gelegenheit. Am bestimmtesten sprach ersich aber bei dem Besuche einiger Kirchen in Breslau, woich das Gluck hatte, ihn im Gefolge meines Zöglings zubegleiten, hierüber aus. Die Einrichtung oder vielmehrdie beinahe noch in ihrem frühcru Zustande erhalteneSt. Elisabethskirche mit ihren Altaren, Crucifixe», Leuch-tern, brennenden Kerzen und andern noch aus den Zeiten,wo sie einzig und allein dem katholischen Cultus geweihtwar, erhaltenen Ausschmückungen, schienen ihn sehr an-zusprechen, und als ihm eine Anzahl noch vorhandenerMeßgewänder und Jnfuln vorgezeigt wurde, so meinteer, daß, wenn auch großer Prunk überflüssig sei und dieReligion nicht constituire, die Reformatoren, besondersseit Zwingli und Calvin, zu weit gegangen und denäußern Cultus, der ja nicht die Religion selbst sei, auszu weit getriebenem Eifer zu sehr vereinfacht hätten.Vier weiß getünchte Wände, ein schlichtes hölzernes Pultoder Katheder, das der Prediger statt der Kanzel oft be-stieg, und selbst der so schlichte Anzug dieser Diener derReligion, der aus einen, Frack, nebst schmalem, hintenherabhängenden seidenen Mäntelchen, wie dergleichenin manchen Ländern Gerichtsdiener, Pedelle u. vgl. m.zu tragen pflegten, bestände, wären doch wohl keine pas-sende Kleidung für einen solchen Seelsorger, und er wissenicht, warum nicht Bilder aus der biblischen Geschichte