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[Hauptbd.] (1843)
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entnommen, Crucifixe, brennende Kerzen und selbst Ge-sang, und auch nicht eine zweckmäßigere Bekleidung fürdie Prediger sich nicht mit unserm kirchlichen Leben ver-einigen lassen sollten.

Diese Besichtigung jener Kirchen schien ihn mehrals je in seinem Vorsatze zu bestärken, den bisherigenZustand der kirchlichen Disciplin zu verbessern und selbsteinen Schritt zur Vereinigung der beiden evangelischenConfessionen, die bereits Luther und Melanchthon sosehnlich gewünscht hatten, zu thun. Jener sagte nämlichbereits im Jahre 1531 und 33: „Er wünsche die Zwie-tracht beider evangelischen Kirchen zu beruhigen, sollte„er auch sein Leben daran setzen"; und dieser letztge-änßerte Wunsch ans seinem Sterbebette war: „die Einig-test der Kirche".

Der erste Schritt zur Vereinigung beider evangeli-schen Confessionen geschah auch im Laufe des Jahres1817 dadurch, daß die zur Berliner Synode versam-melte Geistlichkeit, viele Geistliche in andern großen Städtenund eine nicht geringe Anzahl von Gemeinden, auf diedazu gegebenen Veranlassungen angefangen hatten, ohneUnterschied der Confessionen, als Lutheraner und Nefor-mirte gemeinschaftlich das heilige Abendmahl nach einemNituS zu nehmen. Auf diese Weise führte er jene Ver-einigung ins Leben, die bereits einige Fürsten des bran-denburgifchen Hauses seit einigen Jahrhunderten verge-bens zu bewirken gesucht hatten.

Im Jahre 1812 trat aber für den König ein pein-licher Augenblick ein, nämlich derjenige, wo der damalsnoch so mächtige, aber unersättliche Welteroberer feinengewaltigen Heereszug, wie ihn die Geschichte seit Xerpes