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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
Seite
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lichkeit mich vou den übrigen Königlichen Kindern zutrennen nnd mit meinen beiden Zöglingen nach Breslauzurückzukehren, um hier den für Solche so lange entbehr-ten Unterricht wieder anzuknüpfen, und hierdurch hoffend,dieser Hauptstadt, so wie ganz Mittel-Schlesien ein grö-ßeres Vertrauen in ihrer damals so prccairen Lage einzu-flößen, welchen Zweck ich auch hierdurch vollkommen er-reichte, indem man jene beiden jungen Fürsien überall mitJubel empfing, und man sich da, wo sie nun weilte»,auch sicher glaubte. Ich ordnete nun sofort den Unter-richt nach eignem Ermessen wieder an, allein was denso wichtigen Neligious-Uuterricht anbetraf, so glaubte ichhierüber die nahern Befehle Seiner Majestät des Königseinholen zu müssen, und schlug demselben in dem Schreiben,durch welches ich Ihm die glückliche Ankunft Höchstdessenbeider Söhne in Breslau anzeigte, ein paar Prediger undunter diesen auch den jüngsten Münster vor. Hierauferfolgte nachstehende, unter dem 15. September 1813 ausTcplitz datirte Autwort:

„Ich habe aus Ihrer Anzeige vom Uten dieses Mo-„uats die glückliche Ankunft meiner beiden Söhne, der„Prinzen Wilhelm und Karl Königliche Hoheiten, in„Breslau ersehen, und finde es allerdings nöthig, daß„auch der Religions-Unterricht dort fortgesetzt werde.„Der Prediger Münster der jüngere scheint Mir dazu,„nach seinen Kauzelvortragcn zu urtheilcn, wohl geeignet„Zu sein, Ich will aber darunter nichts vorschreiben und„überlasse Ihnen, deshalb mit dem Ober-Consistorialrath„Sack Rücksprache zu nehmen.

„Hauptquartier Teplitz den 15. September 1813.

„Friedrich Wilhelm".