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ähnliches würdevolles Betragen von Seiten des Königs,.Napoleon nur Hochachtung für einen solchen Fürsten ein-flößen mußte, so war er dennoch nicht hochherzig genug,dies anzuerkennen, sondern er war kleinlich und trügerischgenug, den Bedingungen des Tilsttcr Friedens eine weitereAusdehnung zu geben, indem er nunmehr das Land aufeine unbegreifliche Weise drückte, und so mußte Preußenden bittersten Kelch der Unterdrückung und Aussauguugleeren, und war er leer, dann füllte ihn Napoleonwieder bis zum Rande voll. Um diesen fortdauerndenMißhelligkcitcn endlich ein Ziel zu setzen, sandte der Königseinen Bruder Wilhelm nach Paris, damit derselbedurch persönliche Vorstellungen von Napoleon mildereBedingungen zu erhalten suche. Allein dieser setzte ihmbekanntlich nur Kälte und Erbitterung entgegen, und dessenihm würdige Minister Champagny trieb jene Unver-schämtheit noch weiter, bis endlich nach vielen frucht-losen Bemühungen am 8. September 1808 ein für Preußennachthciliger Vertrag zu Stande kam, den der Königsanctionircn mußte. Ende dieses Jahres räumten zwardie Franzosen die preußischen Staaten, allein sie behieltenindessen bis zur völligen Tilgung der Kriegssteucr dieFestungen Kü sirin, Danzig und Glog au besetzt. Eswarb ferner durch jenen Vertrag festgesetzt, daß diepreußische Armee nur ans 42000 Mann und zwar ansfolgenben Truppcntheilen bestehen solle, nämlich ans:24,000 Mann Infanterie,6,000 — Kavallerie,6,000 — Artillerie und Pioniere,6,000 — Garden.
Dagegen brauchte der König solche nicht ohne besonderen